{"id":24155,"date":"2026-09-02T07:46:20","date_gmt":"2026-09-02T07:46:20","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24155"},"modified":"2026-09-02T07:52:01","modified_gmt":"2026-09-02T07:52:01","slug":"messen-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24155","title":{"rendered":"ma\u00dfgebend"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260902_090629-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24154\" style=\"width:368px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260902_090629-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260902_090629-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260902_090629-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260902_090629-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260902_090629-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260902_090629-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260902_090629-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260902_090629.jpg 1929w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Reclaiming the  measure<\/h6>\n\n\n\n<div style=\"height:48px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">In einer Gesellschaft, in der sich trotz aller Klagelieder sehr viele Menschen ziemlich viel leisten k\u00f6nnen, was als Befriedigung der &#8218;Grundbed\u00fcrfnisse&#8216; gesehen wird, ist der\/die Einzelne praktisch gezwungen, sich eine eigene Vorstellung von Ma\u00df anzulegen. Wieviel brauche ich also von all dem, was mir da angeboten wird und vor allem geraten, was ein Mensch alles zu haben hat, um in der jeweiligen Gesellschaft eine Rolle zu spielen. Und man kann beobachten, dass gleichzeitig mit der ungeheuren Erweiterung der K\u00f6rper sich eine Gegenbewegung gebildet hat, die durch strenges Ma\u00df an Einnahme von Lebensmitteln bewundert werden kann, bis auch da die g\u00e4hnnde Leere ihre fl\u00fcchtigen Skizzen zeichnet. Also der Ma\u00dflosigkeit auf beiden Seiten, wegen oder des \u00dcberma\u00dfes, wenn etwas automatisch in seine andere Seite kippt, ohne von ihr gewusst zu haben. So kann auf einmal ein dunkler Schatten \u00fcber die lebendigen Felder gleiten und sie zu lichtlosen Sph\u00e4ren machen. Wenn auf einmal Eigenlicht angefragt ist, damit das Ma\u00df nicht verloren geht in den unruhigen Wirbeln des Wahnsinns. Denn wenn das menschliche Ma\u00df, auf das man sich untereinander geeinigt hat, nicht mehr anwendbar ist, entgleist wie von selbst die aufgebaute, fragile Struktur der Vernunft. Und gerade ihr soll man als aufgekl\u00e4rter Mensch weiterhin Vertrauen schenken. Wenn es denn sein muss, dass ich mich aufrichten muss an dem (Ma\u00df-) Stab &#8211; und Haltung zeigen.<\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reclaiming the measure In einer Gesellschaft, in der sich trotz aller Klagelieder sehr viele Menschen ziemlich viel leisten k\u00f6nnen, was als Befriedigung der &#8218;Grundbed\u00fcrfnisse&#8216; gesehen wird, ist der\/die Einzelne praktisch gezwungen, sich eine eigene Vorstellung von Ma\u00df anzulegen. 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