{"id":24145,"date":"2026-09-01T07:59:12","date_gmt":"2026-09-01T07:59:12","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24145"},"modified":"2026-09-01T08:05:04","modified_gmt":"2026-09-01T08:05:04","slug":"genug-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24145","title":{"rendered":"genug"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"865\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260901_091737-865x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24146\" style=\"aspect-ratio:0.8447304700087465;width:330px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260901_091737-865x1024.jpg 865w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260901_091737-253x300.jpg 253w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260901_091737-768x909.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260901_091737-1297x1536.jpg 1297w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260901_091737-1730x2048.jpg 1730w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260901_091737.jpg 2042w\" sizes=\"auto, (max-width: 865px) 100vw, 865px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:57px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die eine Seite vom &#8218;Genug&#8216; ist, dass man zum Beispiel um sich schaut und mit einiger Verwunderung feststellt, dass man so ziemlich alles hat, was man braucht. In wirklicher Wirklichkit hat man ja schon ziemlich lange mehr als man braucht, das Zeug sammelt sich an. Da wird auch gern gespendet, wenn jemand es wirklich braucht, denn wie es sonst wieder loswerden, falls man das wollte. Oder sich einmal vorstellen, wie das w\u00e4re, wenn alles, was man grad hat, von Schlammfluten \u00fcberzogen werden w\u00fcrde, darunter auch Menschen, die man kannte oder gar liebte. Aber so ein ungeheurer Veralust kann einem in schrecklichem Ausma\u00df zeigen, was man hatte, mit all seinen Freuden und Erb\u00e4rmlichketen. Und dass es f\u00f6rderlich ist f\u00fcr ein gutes Leben, wenn man es durch sich selbst kennt und w\u00e4hlt: das Genug. Und nat\u00fcrlich ist die andere Seite vom Genug nur sein Schatten (oder ist es sein Licht?), n\u00e4mlich dann, wenn etwas seine erkennbare Grenze erreicht hat, also wenn es reicht im Sinne, dass man ins Handelnm\u00fcssen hineinbugsiert wird, weil etwas Bestimmtes nicht mehr tragbar ist. Man sieht ja an der Donald Trump Groteske, dass um ihn herum noch alle mittragen, und die sind schon so weit \u00fcber alles Vorstellnare hinaus, dass man es nicht mehr mit erkennbarer Realit\u00e4t verwechseln darf. Da br\u00fcht und brodelt was auf ganz unheimliche Weise, und auf einmal sieht man, dass selbst der herabst\u00fcrzende Gletscher im Himalaya etwas damit zu tun hat. Mit dem Nicht-erkennen vom Genug, durch das jetzt die D\u00e4mme brechen. Es ist das Genug, dem es reicht. Oder ist es der schlafende Riese, der sich brummend nach links und nach rechts dreht. Oder schl\u00e4gt gar die Natur zur\u00fcck mit ihren Waffen? Mutter Natur? Nun, ja, diesmal halt mit Schwert und Totensch\u00e4deln um den Hals. Und Gl\u00f6ckchen am tanzenden Fu\u00df.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die eine Seite vom &#8218;Genug&#8216; ist, dass man zum Beispiel um sich schaut und mit einiger Verwunderung feststellt, dass man so ziemlich alles hat, was man braucht. In wirklicher Wirklichkit hat man ja schon ziemlich lange mehr als man braucht, das Zeug sammelt sich an. 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