{"id":24095,"date":"2026-08-22T08:35:20","date_gmt":"2026-08-22T08:35:20","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24095"},"modified":"2026-08-22T08:45:29","modified_gmt":"2026-08-22T08:45:29","slug":"enthemmt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24095","title":{"rendered":"enthemmt"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260819_103327-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24094\" style=\"width:405px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260819_103327-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260819_103327-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260819_103327-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260819_103327-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260819_103327-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260819_103327-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260819_103327-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260819_103327.jpg 1852w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:52px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Zeit hat selbst den tiefsinnigen Fluch (:) &#8218;M\u00f6get ihr in interessanten Zeiten leben&#8216; \u00fcberfl\u00fcgelt. Sie kommt mit atemberaubender Geschwindigkeit daher, und was man \u00fcber sie zu glauben meinte, verliert sich in den Verzerrungen des Gewimmels. Was sich einerseits anf\u00fchlt wie ein bedrohlicher Bann, verliert sich auf der anderen Seite in den Worten der Sprachlosigkeit. Wenn man dem Sprachlosmachenden auf einmal direkt gegen\u00fcber nsteht. Wenn die gewohnten Entw\u00fcrfe und Gesetze und Vorstellungen von den Spieler.innen selbst \u00fcber den Haufen geworfen werden, dann muss man sich gefasst machen auf eine Neugestaltung der Ordnungen. Sieht das dann aus wie etwas, an was ich selbst nicht teilnhmen m\u00f6chte oder kann, werde ich auf mich zur\u00fcckgeworfen. Und genau dort bin ich dann bestens aufgehoben. Denn wer kann mir denn garantieren, dass der Enthemmungssog mich nicht auch in seinen Rachen zieht, in den kollektiven Schlund der Urangst. Dann doch lieber im eigenen Auge sitzen, um von dort aus angemessen agieren zu k\u00f6nnen, wenn Handlung sich selbstverst\u00e4ndlich ergibt. Mit h\u00f6chster Konzentrationskraft schiebt sich die entladene Kraft in die freie Bewegung des Ausgleichs. Die Betrachtung wird eingeholt von der Erkenntnis selbst, n\u00e4mlich vom Ende der Erkenntnis. Jetzt schauen wir mal, welche Kr\u00e4fte sich zuerst einen Weg bahnen aus der Schicksalsergebenheit. Oder aber, dem Geist ganz und gar ergeben, mittanzen ins strahlende Wurmloch. Ohne jegliche Garantie.<\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zeit hat selbst den tiefsinnigen Fluch (:) &#8218;M\u00f6get ihr in interessanten Zeiten leben&#8216; \u00fcberfl\u00fcgelt. Sie kommt mit atemberaubender Geschwindigkeit daher, und was man \u00fcber sie zu glauben meinte, verliert sich in den Verzerrungen des Gewimmels. 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