{"id":24075,"date":"2026-08-20T07:43:27","date_gmt":"2026-08-20T07:43:27","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24075"},"modified":"2026-08-20T07:44:54","modified_gmt":"2026-08-20T07:44:54","slug":"persona-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24075","title":{"rendered":"persona"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"946\" height=\"946\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260817_141822.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24074\" style=\"width:319px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260817_141822.jpg 946w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260817_141822-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260817_141822-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260817_141822-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260817_141822-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260817_141822-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 946px) 100vw, 946px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">persona<\/h6>\n\n\n\n<div style=\"height:61px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wir eignen uns im Laufe des Dabeiseins eine Maske an, oder sogar viele Masken, und eher selten gar keine. Die Person (persona=Maske) dient daf\u00fcr, sich zurechtzufinden im Wirrwarr der Eindr\u00fccke. Und wenn sie dann derart zur Gewohnheit wird, dass der Tr\u00e4ger sie f\u00fcr das eigene Selbst h\u00e4lt, dann&#8230;ja, das scheint auch zu gehen, denn es ist auch ein Rollenspiel und hat die Weltb\u00fchne als st\u00e4ndigen Auftrittsort. Nun hat sich in dem weltbewegenden Drama auch vieles herumgesprochen, was f\u00fcr g\u00fcnstige Navigation unentbehrlich ist. Zum Beispiel, dass es f\u00f6rderlich sei, hinter die eigene Maske zu schauen, um zu wissen, was da alles rumort und sich meldet und Geheimnis sein will und \u00f6ffentlicher Erfolg, und ach, wer bin ich eigentlich wirklich. Ich habe Harald Welzer mal sagen h\u00f6ren, dass er das Wort &#8218;eigentlich&#8216; nicht mag, das kam bei mir sehr direkt an. &#8218;Eigentlich bin ich gar nicht so&#8216;, an diesem Satz kann man es verstehen. Ja,. wie denn dann? Wie und wer bist du? Oder wer bin ich&#8230;wirklich? Kurz danach landet man mal wieder in Delphi und staunt, wie alt die einfache Frage schon ist, und wie hochmodern zugleich, ja, geradezu schmerzhaft aktuell. Denn wenn ich diesen Zeitabschnitt, durch den wir uns gerade durchschleusen, \u00fcberleben will, ohne mit mir selbst in Verbindung zu sein kann ich ziemlich schnell untergehen. Also dahin, wo es immer schwerer wird, klar zu denken und zu sehen, und das hat am allerwenigsten mit Alter zu tun. Es hat mit der Wahrnehmung des Abenteuers zu tun, und wie ich selbst es zu leben und zu lenken gedenke. Und wenn ich das einigerma\u00dfen gr\u00fcndlich ge\u00fcbt habe, kann der Blick auch wohlwollend auf die Anderen schauen, denn das sind ja unsere Mitspieler\/innen, so, wie wir f\u00fcr sie auch pr\u00e4sent sind. Man merkt doch zuweilen mit tiefem Respekt (wohin auch immer gerichtet), dass es ganz sch\u00f6n anstrengend ist, hier auf diesem Planeten unter den herrschenden Umst\u00e4nden ein &#8218;gutes&#8216; Leben zu f\u00fchren. Vielleicht die einzige Meisterschaft, die wir erringen k\u00f6nnen, ohne z u hohen Verlust beklagen zu m\u00fcssen. <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>persona Wir eignen uns im Laufe des Dabeiseins eine Maske an, oder sogar viele Masken, und eher selten gar keine. Die Person (persona=Maske) dient daf\u00fcr, sich zurechtzufinden im Wirrwarr der Eindr\u00fccke. 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