{"id":24045,"date":"2026-08-15T08:20:53","date_gmt":"2026-08-15T08:20:53","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24045"},"modified":"2026-08-15T08:25:37","modified_gmt":"2026-08-15T08:25:37","slug":"nichts-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24045","title":{"rendered":"nichts"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"679\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260814_112342-679x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24043\" style=\"aspect-ratio:0.6630761500107228;width:305px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260814_112342-679x1024.jpg 679w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260814_112342-199x300.jpg 199w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260814_112342-768x1158.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260814_112342-1019x1536.jpg 1019w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260814_112342-1359x2048.jpg 1359w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260814_112342-scaled.jpg 1698w\" sizes=\"auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"333\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260814_112237-1024x333.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24044\" style=\"aspect-ratio:3.075045874121968;width:300px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260814_112237-1024x333.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260814_112237-300x98.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260814_112237-768x250.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260814_112237.jpg 1423w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:51px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sollte es ein Nichts geben, kann man es auf jeden Fall nicht darstellen. Immer ist was. Das Wort &#8217;nichts&#8216; kann nat\u00fcrlich ein Schaudern ausl\u00f6sen, so gro\u00dfr\u00e4umig wie das Unbegrenzte an der Heiligkeit. Gibt es sie, und kann ein Nichts an das andere grenzen? Und sind sp\u00fcrbares Nichts und wahrnehmbare Leere dasselbe? Und wann ist Leere Verbundenheit, und wann Krankheit. Und wie lange muss man praktisches Sein ge\u00fcbt haben, um zu erkennen, dass weniger eher mehr ist, und dass es hilfreich ist, wenn K\u00f6rper und Geist geschult werden, damit man die abenteuerliche Raumfahrt gut bew\u00e4ltigen kann. Bis etwas weicht, was man sich gar nicht vorstellen konnte: man selbst als von sich selbst Definiertes. Kann d a s noch weichen, gibt es guten Grund zu staunen, oder zu danken, oder zu zelebrieren. Oder gar nichts mehr, und dann gleichzeitig alles. Da f\u00e4llt mir die sch\u00f6ne Anekdote ein, in der ein sehr eifriger Priester in den Tempel kommt, sich auf den Boden wirft und ruft &#8218;Ich bin ein Nichts, ich bin ein Nichts, ich bin ein Nichts!&#8216; Ein Novize kommt rein, ist schwer beeindruckt von der Inbrunst des Betenden, wirft sich auch auf die Kniee und murmelt &#8218;Ich bin ein Nichts, ein Nichts, ein Nichts!&#8216; Nochml \u00f6ffnet sich die T\u00fcr, und der Tempelhausmeister kommt herein und, schwer beeindruckt von den beiden, murmelt w\u00e4hrend des Kehrens &#8218;Ich bin ein Nichts, ein Nichts, ein Nichts.&#8216; Da sagt der Priester emp\u00f6rt zum Novizen: &#8218;Schau mal, wer sich da einbildet, ein Nichts zu sein!&#8216; Das l\u00e4sst viele Fragen offen. Warum auch nicht.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sollte es ein Nichts geben, kann man es auf jeden Fall nicht darstellen. Immer ist was. 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