{"id":24032,"date":"2026-08-14T08:15:32","date_gmt":"2026-08-14T08:15:32","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24032"},"modified":"2026-08-14T08:18:50","modified_gmt":"2026-08-14T08:18:50","slug":"zusteuern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24032","title":{"rendered":"zusteuern"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260813_101533-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24033\" style=\"width:399px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260813_101533-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260813_101533-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260813_101533-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260813_101533-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260813_101533-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260813_101533-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260813_101533-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260813_101533-rotated.jpg 1809w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:63px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Und auch d a s ist zu beachten: wir leben nicht mal mehr in derselben Welt wie gestern, oder vorhin, oder gleich, wenn schon wieder alles sich bewegt und dann wie Staub sich niedergelegt hat, nur, um wieder verweht zu werden wie all das, was im Namenlosen verbleibt. Dann setzt sich was durch, und wer um Himmels Willen wei\u00df denn, wie das alles kam, wie es zusammenkam. Zum Beispeiel wie eine Gro\u00dfzahl der Menschen es pl\u00f6tzlich v\u00f6llig normal bis erstrebenswert finden, ihre Haut auf schmerzhafte Weise bebildern zu lassen und gar nicht mehr aufh\u00f6ren zu k\u00f6nnen damit, weil dadurch der Schmerz nachl\u00e4sst, wenn auch nur bis zum n\u00e4chsten Tattoo. Oder bis zur n\u00e4chsten Roboterbegleitform, immer waschechter und dialogf\u00e4higer als wir dunkel Ahnenden, die vermuten, es k\u00f6nnte auch alles eine gro\u00dfe Blase sein (!). Und erst wenn d i e platzt, kann eine Furcht sich einschleichen, die vielleicht in der Erkenntnis m\u00fcndet, dass dieser finstere Schatten, der unruhig \u00fcber die Welt zieht, eine logische Konsequenz in sich birgt . Eben, dass wir doch wissen, was wir tun, wir sind bestens informiert. Doch es steht uns (noch) der Moment zur Verf\u00fcgung. Wir k\u00f6nnen (noch) sagen, was wir denken. Man k\u00f6nnte es auch die Freiheit der unbegrenzten Sprechorgie nennen. Die im Gro\u00dfraum des Weltgeistes geborenen Worte allerdings ziehen sich zur\u00fcck und steuern den Flug auf die Quelle an. Nein, keine Antworten mehr. H\u00f6chstens noch ein paar Fragen.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und auch d a s ist zu beachten: wir leben nicht mal mehr in derselben Welt wie gestern, oder vorhin, oder gleich, wenn schon wieder alles sich bewegt und dann wie Staub sich niedergelegt hat, nur, um wieder verweht zu werden wie all das, was im Namenlosen verbleibt. 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