{"id":24019,"date":"2026-08-12T08:15:35","date_gmt":"2026-08-12T08:15:35","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24019"},"modified":"2026-08-12T08:15:35","modified_gmt":"2026-08-12T08:15:35","slug":"einschraenken-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24019","title":{"rendered":"einschr\u00e4nken"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260812_092839-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24018\" style=\"width:397px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260812_092839-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260812_092839-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260812_092839-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260812_092839-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260812_092839-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260812_092839-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260812_092839-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260812_092839.jpg 1914w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:55px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Es gibt ja diese Entwicklungen oder Erfindungen, die uns alle betreffen wie das Erscheinen des Fernsehens oder der Espressomaschine oder der k\u00fcnstlichen Intelligenz, wo uns etwas ungefragt angeboten wird und wir Entscheidungen f\u00e4llen m\u00fcssen im Kontext der Zusammenh\u00e4nge. In der Zwischenzeit muss es eine wahrlich un\u00fcberschaubare Menge an Pragrammproducern geben, die Tag und Nacht mit Rachenf\u00fctterung zu tun haben und auf sehr vielen Kan\u00e4len geliked oder abgewertet werden f\u00fcr ihre Nahrungsauswahl. Und selbst die &#8218;Besten&#8216; bitten darum, subscribed zu werden. Kanalmitglied zu werden. Doch in vielen einigerma\u00dfen funktionierenden Gesellschaften hat sich die Gewohnheit eingeb\u00fcrgert, zu vielem Zugang zu haben, was den pers\u00f6nlichen Geschmack betrifft. Wird auch hier, auf der Haben-Seite also, eine Grenze erreicht an verdr\u00e4ngter Ausbeutungstendenz, meldet sich auf der anderen Seite wie automatisch eine Neigung zur Gen\u00fcgsamkeit. Auf den Titelseiten der Tageszeitungen bilden sich stoische Urfragen nach dem Wesen des Seins, das sich erhebt aus der kollektiven Verschleierung. Da stehen sie sich auf einmal gegen\u00fcber, die als unvereinbar empfundenen Gegens\u00e4tze, und die Einen h\u00f6ren nicht auf zu reden, und den Anderen verschl\u00e4gt es die Sprache. Die Begriffe verlieren ihre urspr\u00fcngliche Eindeutigkeit. Hungrige Geister ergreifen die Deutungshoheit. Von klugen K\u00f6pfen hat man schon gelernt, dass das B\u00f6se nicht nur banaler ist als das Gute, sondern auch profitabler umzusetzen ist. Aber das Gute muss eben auch immer mal wieder frisch verstanden werden, und das ist gar nicht einfach. \u00dcberall Fallen und Wegkreuzungen, und dann ist man pl\u00f6tzlich ganz allein auf der Stra\u00dfe, barfu\u00df in Richtung Flughafen. Oder doch nur ein b\u00f6ser Traum, aus dem sich erwachen lohnt. Zum Beispiel zum inspirierten Justieren des Blickfeldes, damit das Ausweichen vom lebendigen Vorgang eingeschr\u00e4nkt werden kann.  <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt ja diese Entwicklungen oder Erfindungen, die uns alle betreffen wie das Erscheinen des Fernsehens oder der Espressomaschine oder der k\u00fcnstlichen Intelligenz, wo uns etwas ungefragt angeboten wird und wir Entscheidungen f\u00e4llen m\u00fcssen im Kontext der Zusammenh\u00e4nge. 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