{"id":24013,"date":"2026-08-11T08:13:49","date_gmt":"2026-08-11T08:13:49","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24013"},"modified":"2026-08-11T08:17:55","modified_gmt":"2026-08-11T08:17:55","slug":"24013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=24013","title":{"rendered":"freischwebend"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260809_072115-1-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24012\" style=\"width:357px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260809_072115-1-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260809_072115-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260809_072115-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260809_072115-1-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260809_072115-1-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260809_072115-1-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260809_072115-1-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260809_072115-1.jpg 2001w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:57px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">An keinen Gott whatsoever zu glauben, muss nicht hei\u00dfen, dass jemand Atheist:in ist. Nur die Figur muss weg, der Patriarchenumhang. Das entlassene Wort tanzt befreit aus den Labyrinthen und weist hin, gem\u00e4\u00df seines Amtes, auf die immense Vielfalt des Sich-selbst-gesch\u00f6pften. Das ist auf geheimnisvolle Weise sehr einfach. Es ergibt sich von selbst, wenn man es l\u00e4sst. Wo hier der Begriff &#8218;g\u00f6ttlich&#8216; tauglich w\u00e4re, ist, wenn einem die vollkommene Struktur des Ablaufs klar wird. Das muss nicht notgedrungenerweise mystifiziert werden, wenn man die Angst \u00fcberlebt, Teil dieses unheimlichen Thrillers, Leben genannt, zu sein . Oder Teil eines M\u00e4rchens vom nur guten Gott, der alles besser wei\u00df und einen ganz besonders lieb hat. Dabei ist das G\u00f6ttliche an dem Script gar nicht so weit entfernt, es erkl\u00e4rt sich nur nicht. Der Mensch erkl\u00e4rt es, weil er oder sie selber wissen will, was hier los ist. Wer soll mir denn die Welt erkl\u00e4ren. Ich brauche ja vor allem die Werkzeuge, die Instrumente, das Knowhow, um hier durchzukommen, wo so ziemlich jede\/r es anders sieht, sich aber darauf geeinigt hat, es auch gemeinsam auf eine bestimmte Art zu sehen und zu erleben. Wo z.B. absolut niemand den Mann mit dem wei\u00dfen Bart getroffen hat, oder brauchten wir ihn (meisten &#8218;ihn&#8216;) doch dringend eine ganze Weile, den Allesbesserwisser, damit Schulung \u00fcberhaupt auf allen Ebenen stattfinden kann. Dass der Mensch sich selbst im Weg steht, ist ein interessantes Ph\u00e4nomen, oder ein scheinbarer Widerspruch, bis er sich aufl\u00f6st. So k\u00f6nnen Stockn\u00fcchternheit und freischwebende Aufmerksamkeit auf beste Weise miteinander sein. <\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An keinen Gott whatsoever zu glauben, muss nicht hei\u00dfen, dass jemand Atheist:in ist. Nur die Figur muss weg, der Patriarchenumhang. 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