{"id":23994,"date":"2026-08-07T08:47:17","date_gmt":"2026-08-07T08:47:17","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23994"},"modified":"2026-08-07T08:53:11","modified_gmt":"2026-08-07T08:53:11","slug":"23994","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23994","title":{"rendered":"tragf\u00e4hig"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1009\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260806_094824-1024x1009.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23992\" style=\"aspect-ratio:1.0148604417199067;width:412px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260806_094824-1024x1009.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260806_094824-300x295.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260806_094824-768x756.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260806_094824-1536x1513.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260806_094824.jpg 1928w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:58px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wenn ein Mensch merkt, dass es m\u00f6glich ist, andere Menschen zu \u00e4ngstigen, kann im Inneren des\/r Angstausl\u00f6senden Bedeutsames geschehen. Der Mensch muss entscheiden, wie er oder sie mit dieser F\u00e4higkeit umzugehen gedenkt. Das kann schon sehr fr\u00fch beginnen und ist bereits in den Kinderg\u00e4rten sp\u00fcrbar und in den Schulen auffallend. Dass manche Angst einjagen k\u00f6nnen und andere das toll finden oder sich f\u00fcgen, und wieder andere sich wehren. In Zeiten wie der, in der wir gerade leben, kommen diese Einstellungen vermehrt zum Ausdruck. Vieles macht Angst, und diese oft karg reflektierten \u00c4ngste sind bestens dazu geeignet, die S\u00fcchte der Machthungrigen zu bedienen. Bedient werden von denen vor allem die wirren Sehns\u00fcchte nach Schutz, nach Dazugeh\u00f6ren, nach Sicherheit. Die Suche nach dem starken Mann setzt sich in Bewegung. Einer, der retten kann und behauptet zu wissen wo&#8217;s langgeht. Einer, der das versunkene Schiff aus dem Schlamm ziehen und der Opfer nennen kann, die es gewesen sein m\u00fcssen. Das sieht dann eines Tages wie eine sehr gro\u00dfe Masse aus, die sich auf eine unheimliche Weise darauf geeinigt zu haben scheint, dass der Diktator noch derselbe ist, den sie gew\u00e4hlt haben, damit das Leben sich besser benimmt. Doch der Machthaber hat mit der Angst gerechnet. Nichts ist besser geeignet zur Manipulation wie die Angst. Dann geht die Falle zu und es gibt kein Entrinnen mehr. Oder doch? Vielleicht gar nicht verf\u00fchrbar sein? Oder nicht k\u00e4uflich? Oder andere nicht sich um mich sorgen lassen, wo ich selbst gut um mich sorgen kann. Das eigene Denken schulen, das Aktionsfeld bemessen. Einen humorgetr\u00e4nkten Ma\u00dfstab basteln, der einem die Angst nimmt, weil er sich als verl\u00e4sslich zeigt. Selbst wenn ich wei\u00df, dass es einen Teil der Angstf\u00e4higkeit zu erhalten gilt, muss es nicht zu gravierenden Ausbr\u00fcchen kommen, wenn die Verbindung mit mir selbst tragf\u00e4hig ist. Und genau in diesem Vertrauen, n\u00e4mlich in das Ungewisse und seine Erscheinungsformen, liegt der Punkt, wo das Wortlose seine h\u00f6chste Bedeutung erreicht.  <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ein Mensch merkt, dass es m\u00f6glich ist, andere Menschen zu \u00e4ngstigen, kann im Inneren des\/r Angstausl\u00f6senden Bedeutsames geschehen. Der Mensch muss entscheiden, wie er oder sie mit dieser F\u00e4higkeit umzugehen gedenkt. Das kann schon sehr fr\u00fch beginnen und ist bereits in den Kinderg\u00e4rten sp\u00fcrbar und in den Schulen auffallend. 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