{"id":23973,"date":"2026-08-04T08:04:15","date_gmt":"2026-08-04T08:04:15","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23973"},"modified":"2026-08-04T08:08:46","modified_gmt":"2026-08-04T08:08:46","slug":"duester-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23973","title":{"rendered":"d\u00fcster"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"546\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260804_090614-546x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23971\" style=\"width:268px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260804_090614-546x1024.jpg 546w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260804_090614-160x300.jpg 160w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260804_090614.jpg 671w\" sizes=\"auto, (max-width: 546px) 100vw, 546px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Erotik des Gem\u00fcseanbaus<\/h6>\n\n\n\n<div style=\"height:44px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Auch wenn Tomate, Aubergine und Succini in ihrer volkommenen Eigenart im Garten sprie\u00dfen, t\u00e4uscht es nicht dar\u00fcber hinweg, dass die Zeit in ihrer uns umfassenden Relativit\u00e4t etwas D\u00fcsteres mit sich bringt. So, als wenn man sich auf einmal selbst beweisen m\u00f6chte, dass Menschsein nicht am Boden liegt. Noch ist der Kampf nicht entschieden, und eine der beliebten indischen Alltagsfragen (kya baat hai) also was denn los ist, k\u00f6nnen wir zur Zeit nicht zufriedenstellend beantworten. Nur, dass da drau\u00dfen, wo wir ja auch alle auf gewisse Weise drin sind, Ungeheuerliches tobt und das Ganze sich nur noch in epischen Formeln ausdr\u00fccken l\u00e4sst. Dabei sind wir noch nicht einmal darauf vorbereitet, dass es hei\u00dfer ist als sonst, owehoweh, da sterben ja \u00fcberall sehr viele Menschen. An unkontrollierbaren Waldbr\u00e4nden, an b\u00f6sartigen fake news, die die Macht haben, tausende von Lebenstraumsuchenden auf eine Insel zu locken, wo keiner davon eine Ahnung hatte. Das alles und mehr kann sich nur steigern, denn nach der einen geflickten Stelle kommt schon die n\u00e4chste zum Vorschein, wo die menschliche Weltsch\u00f6pfung doch schon seit Langem einem Flickenteppich gleicht. Kann das gutgehen, wenn der Abgrund zwischen Hungernden und Billion\u00e4ren immer gr\u00f6\u00dfer wird. Und dass es den reichen Weltordnungsverschiebern vollkommen egal ist, dass die meisten von uns keine Rechenzentren brauchen. Hat man ihnen erlaubt, die Welt zu pachten? Gut, dann muss auf unserer Seite eben auch tiefer gegr\u00fcbelt werden, vielleicht sogar s o tief, dass man unvermittelt auf eine Quelle st\u00f6\u00dft. Gute R\u00e4umlichkeit, klares Wasser. Hier kann es vom Gr\u00fcbeln ins Kontemplieren gehen. Der Mensch allein mit sich und seinem Schicksal. Frische Gedanken wehen herein in die Zuflucht. Zuflucht bei sich, wo Antworten sich sogar aus dem Wortlosen geb\u00e4ren. Hilfloses Mitmachen hat hier sein Ende gefunden. Alles ist Anfang, Sch\u00f6pfung und Zuversicht. Dann dankt man auch mal dem finsteren D\u00e4monentum, n\u00e4mlich dass es einen auch f\u00f6rdern kann und unwillentlich darin unterst\u00fctzen, ganz neue Wege zu finden, bei denen man sich unter Umst\u00e4nden wieder bei Sokrates vorfindet. Oder bei Epikur undsoweiter.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erotik des Gem\u00fcseanbaus Auch wenn Tomate, Aubergine und Succini in ihrer volkommenen Eigenart im Garten sprie\u00dfen, t\u00e4uscht es nicht dar\u00fcber hinweg, dass die Zeit in ihrer uns umfassenden Relativit\u00e4t etwas D\u00fcsteres mit sich bringt. So, als wenn man sich auf einmal selbst beweisen m\u00f6chte, dass Menschsein nicht am Boden liegt. 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