{"id":23955,"date":"2026-08-01T08:46:22","date_gmt":"2026-08-01T08:46:22","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23955"},"modified":"2026-08-01T16:00:28","modified_gmt":"2026-08-01T16:00:28","slug":"meistern-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23955","title":{"rendered":"meistern"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1005\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260801_095504-1024x1005.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23954\" style=\"aspect-ratio:1.0189022289744842;width:423px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260801_095504-1024x1005.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260801_095504-300x294.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260801_095504-768x754.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260801_095504-1536x1507.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/20260801_095504.jpg 1874w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:58px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Meisterschaft ist sch\u00f6n und anregend, wenn sie ihre zeitlosen Bedingungn erf\u00fcllt. Es geht immer um hervorragendes K\u00f6nnen auf einem ganz bestimmten Gebiet. Am schwersten ist sie einzusch\u00e4tzen auf den nichthandwerklichen Ebenen, wo \u00dcberpr\u00fcfung des Dargebotenen anderen Kriterien unterliegt. Zum Beispiel, ob sich jemand heimlich oder \u00f6ffentlich als Meister\/in versteht, und ob das mit der allgemeinen Wahrnehmung resonniert. Geistige und in diesem Sinne potentielle Meisterschaft wird oft begleitet von einer einerseits notwendigen, andrerseits gef\u00e4hrlichen Distanzierung vom Rest des menschlichen Treibens, und oft genug haben Bitterkeit und Wahnsinn den gro\u00dfen Traum vom erhabenen Menschenhalbgott bis hin zur Gottverk\u00f6rperung zerst\u00f6rt, weil das nackte Leben sich letztendlich nicht hinbiegen lie\u00df zum majest\u00e4tischen Aufenthalt im ersonnenen Olymp. Hat man sich nun, auch als als Frau verkleidete Persona, h\u00f6rt, h\u00f6rt, geackert und gequ\u00e4lt durch den W\u00fcstenritt und die Gipfelekstasen, dann hat man verdammt viel Gl\u00fcck, wenn man die Herberge der Stockn\u00fcchternheit rechtzeitig erreicht. Bevor man verr\u00fcckt wird durch allerlei t\u00fcckische Glaubensformen, die man unbedingt zu belastbarem Wissen hinb\u00fcgeln will, bis ihre Br\u00fcchigkeit nur noch Notausg\u00e4nge anbietet. Wenn man entkommen will! Oder weitergehen. Oder \u00fcberhaupt erst einmal ankommen als sich selbst, auch hinter der Musik oder der Dichtung, oder der Wissenschaft, oder der Kunst undsoweiter. So wichtig die Idee auch sein mag, muss sie vom Wesentlichen begleitet werden, um zu fruchten. Diese nat\u00fcrliche Voraussetzung bringt die noch so erhabene Idee auf den Boden der Tatsachen. Im &#8218;Gastmahl&#8216; l\u00e4sst Plato den Sokrates als einen erkennen, der bereit ist zu wissen, dass er nichts wei\u00df, was ihn von der Weisheit nicht abhalten musste. Daher konnte er sein Wissen erweitern durch ein Gespr\u00e4ch mit der Fremden, Diotima, die wiederum seine Wissensl\u00fccken erkennen konnte. Und ist das meisterhaft, wenn einer geistig den \u00dcbermenschen erzeugen kann, und selbst in der Umnachtung endet. (?) Das und vieles mehr dazu ist zu bedenken, denn in finsteren Zeiten steigen die unguten Geister aus ihren Schlupfl\u00f6chern und stehlen sich unbemerkt ins Gewebe der Matrix. Dort wollen sie uns auf viele verschiedenen Arten und Weisen weismachen, dass die Erl\u00f6sung des Menschen von seiner Zwerghaftigkeit vor der T\u00fcr steht. Woher also das der inneren und \u00e4u\u00dferen Zeit angemessene Wissen hernehmen, und was wird sich letzendlich als Quelle erweisen, die unbefugtem Glauben widerstehen kann?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meisterschaft ist sch\u00f6n und anregend, wenn sie ihre zeitlosen Bedingungn erf\u00fcllt. Es geht immer um hervorragendes K\u00f6nnen auf einem ganz bestimmten Gebiet. Am schwersten ist sie einzusch\u00e4tzen auf den nichthandwerklichen Ebenen, wo \u00dcberpr\u00fcfung des Dargebotenen anderen Kriterien unterliegt. 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