{"id":23881,"date":"2026-07-21T07:53:22","date_gmt":"2026-07-21T07:53:22","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23881"},"modified":"2026-07-21T07:55:31","modified_gmt":"2026-07-21T07:55:31","slug":"bedeuten-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23881","title":{"rendered":"bedeuten"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260720_193359-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23880\" style=\"width:407px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260720_193359-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260720_193359-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260720_193359-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260720_193359-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260720_193359-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260720_193359-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260720_193359-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260720_193359.jpg 2004w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:55px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie leicht vergessen wir ganz und gar, dass wir uns permanent und ohne Ausnahme in einem lebendigen Wunder bewegen, also in einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Ereignis, das sich nicht rational erkl\u00e4ren l\u00e4sst. In allen Biblotheken der Welt stehen B\u00fccher, die Aussage dar\u00fcber machen oder zu machen bestrebt sind, die eigenen Wahrnehmungen dieses &#8218;Wunders&#8216; zu dokumentieren. Und lie\u00dfe es sich tats\u00e4chlich entr\u00e4tseln, k\u00e4me die Story ja zwangsl\u00e4ufig zu einem Abschluss, bzw. zu einem Ende. Nun hat in der Tat  diese Spezie Mensch eine Menge Welten erschaffen, die alle gerne in der Gewohnheit ruhen, sich als unausl\u00f6schbar zu betrachten. G\u00e4be es nun tats\u00e4chlich eine Art Ausl\u00f6schung dieser konstruierten Darstellungsformen, dann w\u00fcrde ja immerhin dieser kleine blaue Ball, auf dem das alles stattfindet, \u00fcberleben k\u00f6nnen, wenn auch stark angekr\u00e4nkelt durch permanenten Missbrauch seiner Ressourcen. Dar\u00fcber, f\u00e4llt mir ein, gibt es einen ber\u00fchmten Witz, in dem sich zwei Planeten unterhalten und der eine sieht schlecht aus und sagt &#8218;ich habe Menschen&#8216;. &#8218;Mach dir keine Sorgen, sagt der andere, das geht wieder vorbei.&#8216; Nun lauert auch hinter diesem Witz eine Dosis Todernst, denn die menschliche Spezie zeigt eine Neigung zur Selbstausl\u00f6schung. Der Zauber und der Reichtum des preislosen Angebotes ist durch die unb\u00e4ndige Gier der haltlosen Handhabung erloschen. Kein fliegender Teppich mehr, kein harmloser R\u00fcbezahl im sch\u00f6nen dunklen Wald. Krankheit an K\u00f6rper und Geist als B\u00fcndnis und als anerkannte Gemeinsamkeiten.  Verdumpfung der direkten Verbindung zu sich selbst. Welches Selbst? Vielleicht gibt es deswegen Finsternisse im Script, denn sie dienen dem Wachr\u00fctteln. Die uralten Fragen kommen aus ihren Verstecken hervor und zeigen sich unvermindert begabt in ihren K\u00fcnsten. Unsere Antworten, was sie auch sein m\u00f6gen, haben die Kraft, uns den ganzen Zauber des Lebendigen noch einmal gr\u00fcndlich vor Augen zu f\u00fchren. Und was mir, ganz pers\u00f6nlich, Menschsein auf diesem Planet bedeutet.<\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie leicht vergessen wir ganz und gar, dass wir uns permanent und ohne Ausnahme in einem lebendigen Wunder bewegen, also in einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Ereignis, das sich nicht rational erkl\u00e4ren l\u00e4sst. In allen Biblotheken der Welt stehen B\u00fccher, die Aussage dar\u00fcber machen oder zu machen bestrebt sind, die eigenen Wahrnehmungen dieses &#8218;Wunders&#8216; zu dokumentieren. 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