{"id":23855,"date":"2026-07-15T08:15:17","date_gmt":"2026-07-15T08:15:17","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23855"},"modified":"2026-07-15T08:15:17","modified_gmt":"2026-07-15T08:15:17","slug":"wachsam-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23855","title":{"rendered":"wachsam"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"699\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260715_092708-699x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23854\" style=\"width:254px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260715_092708-699x1024.jpg 699w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260715_092708-205x300.jpg 205w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260715_092708-768x1125.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260715_092708-1049x1536.jpg 1049w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260715_092708-1399x2048.jpg 1399w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260715_092708-scaled.jpg 1748w\" sizes=\"auto, (max-width: 699px) 100vw, 699px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:70px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ich halte nicht viel von der Mystifizierung des Begriffes &#8218;Erwachen&#8216;, denn es macht ja eher stockn\u00fcchtern, will man ihn verstehen, den Begriff. Und was gilt es da umzsetzen in die greifbare Wirklichkeit hinein, die ihrerseits nach Erfassen verlangt. Welche Wirklichkeit also unter welchem Baldachin des Wachseins. Man kann sich ja selbst beobachten und herausfinden, was einen wach macht, und was schl\u00e4frig. Gestern haben wir uns das Fu\u00dfballspiel zwischen Spanien und Frankreich angesehen. Ein Gro\u00dfteil der Welt sa\u00df an den Super-Screen-Glotzen, schlie\u00dflich sieht man gerne Meister (\/innen) am Werk, hier am Fu\u00dfwerk. Auf den \u00fcberf\u00fcllten Trib\u00fcnen tobte es, vielleicht, weil es so langweilig war. Da w\u00e4re man allein in einem Raum wacher gewesen. Vielleicht ist Wachsein auch eine Meisterschaft, die dem Menschen erm\u00f6glicht wird. Nicht durch einen alleswissenden Wei\u00dfbart im Schummelhimmel, sondern weil Wachsein (u.a.) die Wahrnehmung des Ungewissen und Unerkl\u00e4rbaren in direktem und intimem Kontakt erm\u00f6glicht, sozusagen eine Art kosmischer Erotik erzeugen kann. Das Wachsein l\u00e4sst auch die Wunden nicht automatisch verschwinden, aber die Zug\u00e4nge zu Heilung sind einfacher. Von Herzen anzunehmen, dass der Tod st\u00e4ndiger Begleiter des Lebendigen ist, man kann sich gegenseitig begleiten lassen. Je mehr innerer und \u00e4u\u00dferer Raum sich verbinden l\u00e4sst, desto wacher erleben sich Geist und K\u00f6rper auf ihren Wirkungsebenen. Wenn gen\u00fcgend Energie vorhanden ist, um sich selbst im Spiel zu bewegen. Denn in der Tat!, das Spiel hat es in sich, und was bleibt mir anderes \u00fcbrig, als eine Wahl zu treffen. Und nehme ich gerade mal das Ganze voll auf mich, sagt meine innere Stimme zu mir &#8218;das brauchst du doch gar nicht&#8216;. Da f\u00fchle ich mich schon befreit, eben von mir selbst. Und da ist dann das Lebendige, an dem ich wachsam teihaben kann.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich halte nicht viel von der Mystifizierung des Begriffes &#8218;Erwachen&#8216;, denn es macht ja eher stockn\u00fcchtern, will man ihn verstehen, den Begriff. Und was gilt es da umzsetzen in die greifbare Wirklichkeit hinein, die ihrerseits nach Erfassen verlangt. Welche Wirklichkeit also unter welchem Baldachin des Wachseins. 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