{"id":23838,"date":"2026-07-13T08:09:00","date_gmt":"2026-07-13T08:09:00","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23838"},"modified":"2026-07-13T08:09:00","modified_gmt":"2026-07-13T08:09:00","slug":"anlegen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23838","title":{"rendered":"anlegen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260707_174305-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23837\" style=\"width:419px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260707_174305-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260707_174305-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260707_174305-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260707_174305-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260707_174305-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260707_174305-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260707_174305-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260707_174305.jpg 1896w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:52px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Smartphone-Zirkus kommt mir zuweilen vor wie ein von uns allen freiwillig gebastelter Fluch, der, genau wie in einem M\u00e4rchen, von Lebensleser:innen verstanden werden will. Genauso, wie wir alle irgendwas an unseren S\u00fcchten gepriesen haben, den gesunden Rotwein, die entspannende Zigarette oder das leckere Steak Tartar, bis sich Grenzlinien zeigten. In letzter Konsequenz ist es ja keineswegs egal, wie man mit sich selbst umgeht. Will ich willenlose Zeugin meiner Hand werden, die kurz nach dem Erwachen nach dem Ding greift, so, als m\u00fcsste ich dringend nachschauen, ob Donald Trump noch D\u00fcmmeres verursacht hat als gestern, und \u00fcberhaupt, gibt es denn wirklich niemanden, der diese ganze Bande mal aushebeln kann? Nein, bisher nicht. Unbeirrt dreht sich das Rad der menschlichen Eseleien, und sinnend streift das Auge \u00fcber die Antike, wo davon auch schon vieles war. Auch schon ein paar Maschinen mit den passenden Sklaven und Sklavinnen dazu, unheimlich gut geeignet f\u00fcr Blockbuster. Auch das sich Ergebende zieht die Herrschs\u00fcchtigen an, nun kommt es auf den beiderseitigen Lusteffekt an. Der steckt auch im S\u00fcchteln. S\u00fcchteln, eigentlich ein nicht vorhandenes Wort in der deutschen Sprache, ist f\u00fcr mich das geeignete Wort f\u00fcr den Zustand, in dem man wei\u00df, dass man von etwas zu viel macht, das Ma\u00df aber nicht kontrollieren kann. Also wo der Moment eintritt, wo man wie ein von allen guten Geistern verlassener Mensch einfach weiterzappt, wobei die Leere schon an einem genagt hat. Es muss auch nicht eine Leere sein, die irgendwo im Innendrinnen gehaust hat und sich nun meldet, nein. Diese Leere strahlt heraus aus der substanzlosen Masse an Information, die einstr\u00f6men darf ohne willensgesteuertes Zutun. Eine Art nebul\u00f6se Erstarrung ergreift die \u00fcberforderte Gehirnh\u00e4lfte, die urspr\u00fcnglich Ordnung ins vorhandene Chaos des Seins bringen sollte, nun aber die Unterst\u00fctzung der anderen Seite nicht zur Verf\u00fcgung hat. Warum? D i e stirbt langsam ab, wenn man sie nicht mit unterhaltsamen und liebevollen Erfahrungen und Erlebnissen f\u00fcttert, bis sie sich g\u00fcnstigerweise eines sch\u00f6nen Tages um sich selbst k\u00fcmmern kann. Um diesen mystischen, nie erkl\u00e4rbaren, sch\u00f6pferisch erlebbaren Teil, der das lebendige Menschsein vorrangig ausmacht. Der Geist steht ja immer und uns allen zur freien Verf\u00fcgung.  Es ist der K\u00f6rper, der den zeitlich begrenzten Plan umsetzen soll. In diesem Sinne tut &#8218;man&#8216;, was man kann. Und muss vielleicht schauen, was man selbst unter &#8218;K\u00f6nnen&#8216; versteht und wo weitere Vertiefungen w\u00fcnschenswert seien, oder nicht. <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Smartphone-Zirkus kommt mir zuweilen vor wie ein von uns allen freiwillig gebastelter Fluch, der, genau wie in einem M\u00e4rchen, von Lebensleser:innen verstanden werden will. 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