{"id":23798,"date":"2026-07-08T07:54:33","date_gmt":"2026-07-08T07:54:33","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23798"},"modified":"2026-07-08T07:55:20","modified_gmt":"2026-07-08T07:55:20","slug":"irren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23798","title":{"rendered":"irren"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260706_200621-1-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23797\" style=\"width:420px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260706_200621-1-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260706_200621-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260706_200621-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260706_200621-1-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260706_200621-1-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260706_200621-1-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260706_200621-1-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260706_200621-1-rotated.jpg 1942w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:57px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sich zu irren ist ja eine wertvolle Erfahrung auf der Skala menschlicher Empfindungen. Oh, ich hab&#8216; mich geirrt, es kann ganz anders sein, als ich denke oder glaube oder oder glauben will. Es gibt Spielraum f\u00fcr Irrfahrten, so manches Epos schw\u00e4rmt von den Heldentaten der Verirrten, denen dann h\u00e4ufig G\u00f6tter mit gutem Rat und guter Tat zur Seite stehen. Da steht Krishna, der Gott der Liebe, z.B. auf dem Streitwagen und zerstreut Arjunas Irrtum, der glaubt, dem Kampf mit Familienmitgliedern entkommen zu k\u00f6nnen. Aber nein, sagt Krishna, du kannst deinem Schicksal nicht entfliehen. D a s mal gekl\u00e4rt, kommt es nun auf die Handhabung an. In der eigenen Vorstellung gibt es grandiose L\u00f6sungen f\u00fcr schwere Konflikte. Putin ergreift das Mikrofon und verk\u00fcndet der Weltbev\u00f6lkerung, dass er sich geirrt hat mit all dem Terror und jetzt aufh\u00f6ren will und zu sofortigem Frieden bereit ist, wenn er nicht nach Den Haag muss. Sich verrechnen ist allerdings nochmal was anderes wie sich zu irren.  Oder konnte man sich bei Donald Trumps ersten Auftritten wirklich irren? Das l\u00f6st immer mal wieder politisches H\u00f6llenger\u00f6ll aus, wenn verirrte und sch\u00e4fersuchende Schafsherden sich an Irrsinnige klammern und sie zum Fels in der Brandung erheben. Und vielleicht irren sich ja gerade die Techno- Milliard\u00e4re, die so \u00fcberzeugt sind, dass alle, also alle Menschen, bereits s\u00fcchtig genug sind von ihren Produkten, um bald g\u00e4nzlich absorbiert oder vernichtet zu werden. Widerstand ist zwecklos? Nein, Irren und Widerstand sind menschlich. Menschlichkeit, das ist eine noch auszubauende Kraft. Trotz allem erfahrenen Irrtum geht sie voran, ja, l\u00e4sst sich bewegen von der Maske des Irrsinns, und gebiert ein lebendiges L\u00e4cheln.  <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sich zu irren ist ja eine wertvolle Erfahrung auf der Skala menschlicher Empfindungen. 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