{"id":23771,"date":"2026-07-03T07:56:05","date_gmt":"2026-07-03T07:56:05","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23771"},"modified":"2026-07-03T07:59:41","modified_gmt":"2026-07-03T07:59:41","slug":"zeitlich-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23771","title":{"rendered":"zeitlich"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"497\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260703_084906-1024x497.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23770\" style=\"aspect-ratio:2.060338422490519;width:462px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260703_084906-1024x497.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260703_084906-300x146.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260703_084906-768x373.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260703_084906-1536x746.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260703_084906-2048x995.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\">Dinge aus der anderen Zeit<\/h6>\n\n\n\n<div style=\"height:47px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ich habe nichts gegen die Zeit, in der ich lebe, was soll ich schon gegen sie haben. War es wirklich besser unter den Pharaonen oder unter K\u00f6nig Janak (reich, gro\u00dfz\u00fcgig und edel, sagte man (das Epos) \u00fcber ihn, soll er gewesen sein, der Tugendhafte. Das m\u00f6chte man nat\u00fcrlich gern mal live erleben oder in den Nachrichten mit eigenen Augen sehen. Was mich jedoch schon etwas bedenklich stimmt ist die Frage, was mit all denen geschehen wird, die aus irgendwelchen der tiefschichtigen Gr\u00fcnde n i c h t  an der bereits glorifizierten Neuzeit teilnehmen m\u00f6chten. Nicht, weil ein Mensch dieser losen und voneinander unabh\u00e4ngigen Weltgruppe nicht kapieren k\u00f6nnte, wie ChatGPT funktioniert, oder sehr geringe erotische Gef\u00fchle aktivieren kann beim Anblick eines chinesischen Robotermodels mit feiner Silikonhaut, und fast schon wie echte, f a s t schon wie echte Haut sich anf\u00fchlt. Da wird noch dran gearbeitet, dass es, also das gro\u00dfe neue Es, sich bald rundherum anf\u00fchlt wie das, was es schon gibt, k\u00e4me man nur an es heran. Aber d a s (meistens eine Frau oder ein Mann) will ja auch nie, was man selber will. Man will sich entwickeln, am Ball bleiben, das Spiel spielen, das einem gereicht wird, in diesem Fall von sehr, sehr reichen Menschen. Unsichere Totenstille durchweht die inneren Korridore. Was, wenn man nicht mitspielen will? Eben nicht, wie der nette Ray Kurzweil vorschl\u00e4gt, man k\u00f6nne der Intelligenz der Robotergehirne nur souver\u00e4n begegnen, wenn man mit ihnen verschmilzt. Bereitwillig mit der Maschine verschmelzen und superclever werden, viele kleine Einsteins. Noch leben viele von uns in Oasen. Die meisten kamen zur\u00fcck von den Weisheitslehren, bis auch das oder die sich weiterbewegte\/n wie der Fluss, der auch in der Bewegung seinen Glanz nicht verliert. Immer war Nu. Diese ungeheuren Rechenzentren irritieren mich, sie dr\u00e4ngen sich wie gewaltsame, fordernde Bremskl\u00f6tze genau diesem Nu auf &#8211; oder beibt der Nu frei von dieser kalten Ber\u00fchrung? Das Eiserne und seine schrecklichen Schn\u00fcre wird lange, sehr lange da sein, bis auch es eines Tages vergeht. Man bedenke die unsterbliche Weisheit, nicht nur ein einfacher Mensch, sondern einfach ein Mensch zu werden, und dann noch Zugang zu finden zum Sein, zum Sich-selbst-sein. Ist d a s nicht die reizvollere Meisterpr\u00fcfung, also Herr\/in des eigenen Hauses zu werden!? <\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dinge aus der anderen Zeit Ich habe nichts gegen die Zeit, in der ich lebe, was soll ich schon gegen sie haben. War es wirklich besser unter den Pharaonen oder unter K\u00f6nig Janak (reich, gro\u00dfz\u00fcgig und edel, sagte man (das Epos) \u00fcber ihn, soll er gewesen sein, der Tugendhafte. 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