{"id":23758,"date":"2026-07-01T07:58:01","date_gmt":"2026-07-01T07:58:01","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23758"},"modified":"2026-07-01T08:06:35","modified_gmt":"2026-07-01T08:06:35","slug":"schreiben-bei-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23758","title":{"rendered":"schreiben (bei sich)"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260627_072034-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23757\" style=\"width:406px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260627_072034-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260627_072034-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260627_072034-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260627_072034-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260627_072034-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260627_072034-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260627_072034-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/20260627_072034.jpg 2004w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:67px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zweifellos hat das Schreiben mir durchweg den Anker geschenkt, der mir bei der Weltendurchwanderung behilflich war, mich im Ungewissen bewegen zu k\u00f6nnen, ein anscheinender Widerspruch. Nun, da der Anker gelichtet ist, bindet mich keinerlei Schwere mehr an ihn &#8211; kann es sein, dass er gar nicht mehr da ist? Gibt es Zeichen, auf die es zu achten gilt? Oder aber endg\u00fcltig die letzten Spuren dieser bl\u00f6dsinnigen Suche nach dem Irgendwas sich aufl\u00f6sen lassen, und sich selbst einfach machen lassen. Das will ja noch erlebt werden, wenn man mal bei sich ist. Also auch nicht unter der eigenen Kontrolle, nicht im Optimierungssystem, nicht in der Annahme, das Traumapotential h\u00e4tte irgendwas mit d e m oder d e r Person zu tun, die da gerade rumsitzt. Alles ist Durchgang, und ja, es ist gut, wenn die Spuren des Schicksals keine offenen Wunden mehr tragen, sodass man angewiesen ist auf die Wahrnehmung anderer. Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, alle Spielarten, die man in sich hat, einmal zum Ausdruck zu bringen, oder sie vorr\u00e4tig haben, wenn sie ben\u00f6tigt werden. Die Untensilien und Accessoires aus der Spielzeugkammer, neben dem Ger\u00e4teschuppen und der kostbaren Samuraischwertsammlung, ich scherze. So \u00fcbe ich mich also im Ankerlosen, immerhin gibt es Zahlen und Glyphen, an denen man sich erfreuen kann. Dann an die T\u00fcr treten und hinausschauen ins ewig Unermessliche, das keinem Bed\u00fcrfnis nach Verstandenwerden unterliegt. Dann furchtlos hinaustreten, denn siehe da!, ich bin bei mir.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zweifellos hat das Schreiben mir durchweg den Anker geschenkt, der mir bei der Weltendurchwanderung behilflich war, mich im Ungewissen bewegen zu k\u00f6nnen, ein anscheinender Widerspruch. Nun, da der Anker gelichtet ist, bindet mich keinerlei Schwere mehr an ihn &#8211; kann es sein, dass er gar nicht mehr da ist? 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