{"id":23726,"date":"2026-06-23T08:07:59","date_gmt":"2026-06-23T08:07:59","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23726"},"modified":"2026-06-23T08:07:59","modified_gmt":"2026-06-23T08:07:59","slug":"das-ankerlose","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23726","title":{"rendered":"Das Ankerlose"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260622_112017-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23724\" style=\"width:416px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260622_112017-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260622_112017-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260622_112017-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260622_112017-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260622_112017-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260622_112017-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260622_112017-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260622_112017.jpg 1719w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:54px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vermutlich hat jede Art von Suche mit einer Sehnsucht nach Verankerung zu tun, entweder in g\u00f6ttlichen Gestaltungen jenseits von Erkl\u00e4rungsnot, oder aber in anderen Welten, sei es Tier oder Mensch oder Technik undsoweiter. Da eben, wo ein Anker in Sicht scheint, vor allem getragen von Ideen, die sich oft schwer tun in der Umsetzung. Auch gibt es im Kollektivkonstrukt der Gesellschaftsbildungen viele Verankerungsangebote,  die eher lebensbedrohender Natur sind wie zu viel Rauchen oder Trinken, sodass der momentane Sicherheitskick sich als ungute Sucht entwickeln kann, vor allem bei schwankendem Lebensentwurf. Der darf nat\u00fcrlich schwanken, wenn mir das Freude macht und keine Angst aktiviert, die wiederum die Verankerungssucht hervorruft. Allerdings wirft ein Schiff, das unterwegs ist, schon mal den Anker aus, h\u00e4lt an, ruht aus, tankt auf. Dann geht&#8217;s weiter im Abenteuer. Wo also ist die Verankerung angebracht, also am g\u00fcnstigsten f\u00fcr jede m\u00f6gliche Situation. Wenn wir uns einen Moment lang das Wesen eines Menschen in seiner ganz pers\u00f6nlichen und individuellen Verankerung vorstellen, scheint sich die ganze Erfahrung der Weltarchitektur von ihrer schwer verst\u00e4ndlichen Magie zu l\u00f6sen und einfach zu sein, was sie ist. Staunenswert, ja, aber durchaus erkennbar als das, was sie ist. In dieser Sichtweise spielt Liebe eine Hauptrolle. Denn Verankerung in mir selbst hei\u00dft, dass meine Liebe sich (auch) f\u00fcr mich selbst entschieden hat. Und Dank an alle, die in irgendeiner Art (Kunst) und Weise (Weisheit) dazu  beigetragen haben. Die Verankerung in mir selbst also als Schl\u00fcssel zur einzig m\u00f6glichen Freiheit. &#8218;Liebe &#8211; und tu, was du willst.&#8217;*<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">*Augustinus<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vermutlich hat jede Art von Suche mit einer Sehnsucht nach Verankerung zu tun, entweder in g\u00f6ttlichen Gestaltungen jenseits von Erkl\u00e4rungsnot, oder aber in anderen Welten, sei es Tier oder Mensch oder Technik undsoweiter. Da eben, wo ein Anker in Sicht scheint, vor allem getragen von Ideen, die sich oft schwer tun in der Umsetzung. 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