{"id":23676,"date":"2026-06-13T08:06:51","date_gmt":"2026-06-13T08:06:51","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23676"},"modified":"2026-06-13T08:12:04","modified_gmt":"2026-06-13T08:12:04","slug":"23676","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23676","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260613_092817-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23675\" style=\"width:433px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260613_092817-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260613_092817-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260613_092817-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260613_092817-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260613_092817-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260613_092817-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260613_092817-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260613_092817.jpg 1820w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:59px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Selbst wenn man den abstrakt herumlungernden Begriff  &#8218;Maya&#8216; (als das Aktionsfeld des Scheinbaren) in seiner Abgrundstiefe erfassen kann, hei\u00dft das nicht, dass man sich zwangweise von diesem Feld zur\u00fcckziehen muss. Und geht das \u00fcberhaupt, denn wohin zur\u00fcckziehen. Dass man darin heruml\u00e4uft, hei\u00dft aber nicht automatisch, dass man ein Teil davon ist. Ein Teil von was? Wo und wodurch ist das Ganze, das f\u00fcr uns Wahrnehmbare, verankert? Und ist es \u00fcberhaupt irgendwo verankert. Durch dieses Bed\u00fcrfnis nach Verankerung sind die Religionen entstanden. Da muss, so das kollektive Bed\u00fcrfnis, Einer sein, der alles besser kann als wir Erdlinge, und der das Weltgetriebe in Schwung und uns in Schach h\u00e4lt, denn es gibt auch Strafen. So sagen es wenigstens diejenigen, die vorgeben, es zu wissen. Und dann braucht es die, die bereit sind, es zu glauben. Und wer sich mal freiwillig in so einen Glauben hineingebohrt hat, der kann oft nicht mehr entkommen. Die L\u00fcgerei beginnt und das Rollenspiel hat Vorrang. In diesem Sinne ist die Maya das verf\u00fchrerische Spiel mit den unendlich vielen M\u00f6glichkeiten. Doch kein Zweifel, es muss auch gew\u00e4hlt werden. Meine Wahl h\u00e4ngt davon ab, wieviel und was genau ich von dem Spiel gelernt habe aus meiner eigenen Erfahrung und Beobachtung. Denn alle sehen es ja anders, obwohl wir davon ausgehen, dass vieles uns gleich erscheint. Dann, wenn man Gl\u00fcck hat, kommt der Moment mit dem Spiegel und mit der Frage, ob das, was ich da sehe, das Ich ist, das ich bin.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Selbst wenn man den abstrakt herumlungernden Begriff &#8218;Maya&#8216; (als das Aktionsfeld des Scheinbaren) in seiner Abgrundstiefe erfassen kann, hei\u00dft das nicht, dass man sich zwangweise von diesem Feld zur\u00fcckziehen muss. Und geht das \u00fcberhaupt, denn wohin zur\u00fcckziehen. Dass man darin heruml\u00e4uft, hei\u00dft aber nicht automatisch, dass man ein Teil davon ist. Ein Teil von was? 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