{"id":23651,"date":"2026-06-08T07:48:22","date_gmt":"2026-06-08T07:48:22","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23651"},"modified":"2026-06-08T08:00:24","modified_gmt":"2026-06-08T08:00:24","slug":"vom-unterwegs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23651","title":{"rendered":"Vom Unterwegs"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"841\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260608_090641-1024x841.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23650\" style=\"aspect-ratio:1.2175971279961717;width:456px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260608_090641-1024x841.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260608_090641-300x247.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260608_090641-768x631.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260608_090641.jpg 1178w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:57px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beim ersten Halt auf einem Rastst\u00e4ttenparkplatz griff ich nach meinem h\u00e4ufig bereitliegenden Smartphone, um diese oben im Bild zu sehende Aufschrift zu photographieren, aber die Hand griff ins Leere. Das Ding hing noch zuhause am Ladeger\u00e4t. Schnell begriff ich, oder entschloss mich, es so zu sehen, n\u00e4mlich dass vermutlich mein Unterbewusstsein mir dieses Geschenk machte, mich ein paar Tage lang ohne das viel besprochene Suchtmittel zu bewegen. Die Nachricht ist gut! Das Photo ist da, und ich bin auch da. Der ber\u00fchmte Satz von Pascal \u00fcber das Zimmer, in dem jeder bleiben sollte, um kein Unheil anzurichten (*), ist doch auch ein bisschen eingeschr\u00e4nkt. Klar, wer w\u00fcrde nicht gerne mit dem Zauberstab Staus aufl\u00f6sen sowie Kreuzfahrten und gro\u00dfe Tourist:innengruppen undsoweiter, aber selbst auf der Autobahn gibt es \u00dcberraschungen. Da kamen zum Beispiel von hinten links mindestens 30 Hells Angels bzw. &#8218;Outlaws&#8216; auf Harleys vorbeigeknattert, und etwas sp\u00e4ter trafen wir auf eine Gruppierung von 48 extrem bemalten Autos, die, so erz\u00e4hlte man uns, nicht mehr kosten durften als 1000 Euro. Sie waren auf dem Weg nach Kopenhagen. Man staunt ja zuweilen, durch was f\u00fcr Interessen Menschen starke Verbindungen eingehen. Und dann auf einmal eine andere Sprache und neue Einblicke aus fremden Fenstern. Ein guter Espresso im Caf\u00e9 am Meer, der Stift und das Notizbuch. Das geheime Murmeln und Gestalten der Umst\u00e4nde. Herz\u00f6ffnungen, spontane Umarmung. Ist es nicht alles eine Gelegenheit, sich weiterhin zu entwickeln, denn es gibt ihn ja noch, den Wertema\u00dfstab des Menschlichen, der mich pers\u00f6nlich trotz dem Vor\u00fcbergehen etwas angeht. Denn all das, was wir da drau\u00dfen sehen und erleben k\u00f6nnen, h\u00e4ngt in direkter Linie von unserem Bezug dazu ab, und von unserer Bereitschaft zu dem sogenannten menschlichen Verhalten und dem damit verbundenen Anspruch an sich selbst.   <\/h3>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">* Pascal: Das ganze Ungl\u00fcck der Menschen r\u00fchrt daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben verm\u00f6gen.<\/h6>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim ersten Halt auf einem Rastst\u00e4ttenparkplatz griff ich nach meinem h\u00e4ufig bereitliegenden Smartphone, um diese oben im Bild zu sehende Aufschrift zu photographieren, aber die Hand griff ins Leere. Das Ding hing noch zuhause am Ladeger\u00e4t. 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