{"id":23591,"date":"2026-05-22T08:07:22","date_gmt":"2026-05-22T08:07:22","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23591"},"modified":"2026-05-22T08:15:44","modified_gmt":"2026-05-22T08:15:44","slug":"frei-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23591","title":{"rendered":"Frei-Tag"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"999\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260520_165601-e1779434856427-1024x999.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23590\" style=\"aspect-ratio:1.0250152532031727;width:419px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260520_165601-e1779434856427-1024x999.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260520_165601-e1779434856427-300x293.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260520_165601-e1779434856427-768x749.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260520_165601-e1779434856427-1536x1498.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260520_165601-e1779434856427.jpg 1942w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:72px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein Paradoxon des Menschseins ist sicherlich die Tatsache, dass wir uns nicht einfach darauf verlassen k\u00f6nnen, wer wir sind, sondern das Ackern um die Selbsterkenntnis f\u00e4ngt schon ziemlich fr\u00fch an. St\u00e4ndig wird man zu Entscheidungen gezwungen und muss im jeweiligen Rahmen daf\u00fcr Rede und Antwort stehen. Auch Tiere entscheiden, aber sie stellen sich selbst nicht infrage. Wir jedoch kommen um das Uns-Infragestellen gar nicht herum, denn d a s, was wir da drau\u00dfen sehen, entspricht entweder dem Ma\u00df unserer Vorstellungskraft, oder aber ganz und gar nicht. Und so sprie\u00dfen auf allen Ebenen die Experimente mit dem, was wir zu sein glauben oder scheinen, wie wildes Gew\u00e4chs vor sich hin. Das gewaltige Konstrukt dieser Kollektivsch\u00f6pfung beschreibt demnach wie von selbst die leeren Bl\u00e4tter der Existenz. Nat\u00fcrlich kann ich nicht Tag und Nacht an der Steuerung meines Raumschiffs sitzen und einigerma\u00dfen gelassen durch die Galaxien reisen, so wenig Gep\u00e4ck wie nur m\u00f6glich an Bord. Denn auch ohne Gefangenschaft bewege ich mich gleichzeitig durch die Matrix, was weitere Kenntnis erfordert. Wir k\u00f6nnen ja auch dem Leiden nicht wirklich ausweichen, und wollen ihm nicht ausweichen. Aber es spielt doch eine gro\u00dfe Rolle, wie wir es handhaben, und wie wir damit umgehen, ohne dass es uns \u00fcberw\u00e4ltigt. Egal, wie man die menschliche Performancekunst betrachtet, so f\u00fchrt sie uns mit steinalter Geduld nach Delphi, wo es geschrieben steht, was auf dem Erdentrip am besten zu tun ist, um das Abenteuer nicht nur zu erleiden, sondern vor allem seine \u00fcberw\u00e4ltigende Sch\u00f6nheit und Vielf\u00e4ltigkeit zu sehen und zu genie\u00dfen. Alles in Ma\u00dfen!<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Paradoxon des Menschseins ist sicherlich die Tatsache, dass wir uns nicht einfach darauf verlassen k\u00f6nnen, wer wir sind, sondern das Ackern um die Selbsterkenntnis f\u00e4ngt schon ziemlich fr\u00fch an. 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