{"id":23538,"date":"2026-05-16T08:08:51","date_gmt":"2026-05-16T08:08:51","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23538"},"modified":"2026-05-16T08:10:03","modified_gmt":"2026-05-16T08:10:03","slug":"shanivar-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23538","title":{"rendered":"Shanivar"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"872\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260516_100624-872x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23542\" style=\"aspect-ratio:0.8515671024835579;width:371px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260516_100624-872x1024.jpg 872w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260516_100624-256x300.jpg 256w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260516_100624-768x902.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260516_100624-1308x1536.jpg 1308w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260516_100624.jpg 1344w\" sizes=\"auto, (max-width: 872px) 100vw, 872px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wenn man das Gl\u00fcck hatte bzw. hat, Indien zu lieben (denn viele sind auch vor Entsetzen geflohen), dann hat man gleichzeitig vieles automatisch gelernt, was einem sonst nie in den Sinn gekommen w\u00e4re. Sch\u00f6ne G\u00f6tter mit blauer Haut oder blugr\u00fcner Kehle (vom freiwilligen Gifttrunk des menschlichen Zuviel) zum Beispiel, oder die Wertsch\u00e4zung der Wochentage, an denen bestimmte Rituale durchgef\u00fchrt werden, die sich im \u00f6ffentlichen Alltag manifestieren, und man dadurch einen Zugang hat zum sonst schwer Verst\u00e4ndlichen. So ruht auch der Samstag immer mal wieder in meiner herzlichen Erinnerung, denn innerhalb seineer Zeitspanne f\u00fcllte sich dort die Atmosph\u00e4re mit dunkler Erotik. Eingebaut in eine passende Seite des palastartigen Tempels der Nathyogi Bruderschaft war der Shanitempel des schwarzen Gottes, zu dem die Vertreter der Familienclans an diesem Tag \u00d6l brachten und Hibiskusbl\u00fcten, die nach den Gottesdiensten herumlagen auf dem tiefschwarzen Marmor wie der verbotene Ausdruck der sonst eher verschleierten weiblichen Kraft. Am Samstag wurde gestritten und viele legten auch mal ein paar Cents auf das Bild des finsteren Magiers, damit er einen nicht vernichten w\u00fcrden t\u00e4te. Beim Vor\u00fcbergehen muss man dann nicht unbedingt an den Gott glauben, sondern kann sehen, wie klug menschliche Triebe gelenkt und therapeutisch behandelt werden k\u00f6nnen. Auch f\u00fchlte ich keinen Impuls, mich vor der Macht des Dunklen zu verbeugen, nein. Aber da, wo Macht ist, muss man es erst einmal zugestehen. Nun kommt es darauf an, wie ich damit umgehe. Handhabung und Umsetzung sind immer das Ausschlaggebende. Dann gibt es die praktische Meisterpr\u00fcfung, die immer etwas mit gut angewandter Intelligenz zu tun hat. Und wenn man die dunklen Kr\u00e4fte nicht kennt, dann kommt man mit dem Aufkl\u00e4ren nicht sehr weit.    <\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man das Gl\u00fcck hatte bzw. hat, Indien zu lieben (denn viele sind auch vor Entsetzen geflohen), dann hat man gleichzeitig vieles automatisch gelernt, was einem sonst nie in den Sinn gekommen w\u00e4re. Sch\u00f6ne G\u00f6tter mit blauer Haut oder blugr\u00fcner Kehle (vom freiwilligen Gifttrunk des menschlichen Zuviel) zum Beispiel, oder die Wertsch\u00e4zung der Wochentage, an [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-23538","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23538","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23538"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23538\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23544,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23538\/revisions\/23544"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23538"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23538"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23538"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}