{"id":23530,"date":"2026-05-15T07:57:48","date_gmt":"2026-05-15T07:57:48","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23530"},"modified":"2026-05-15T08:02:26","modified_gmt":"2026-05-15T08:02:26","slug":"wirklich-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23530","title":{"rendered":"wirklich"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1004\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260513_075018-1024x1004.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23512\" style=\"aspect-ratio:1.019912609155185;width:462px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260513_075018-1024x1004.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260513_075018-300x294.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260513_075018-768x753.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260513_075018-1536x1506.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/20260513_075018.jpg 1872w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:57px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ich traf mal vor sehr vielen Jahren im n\u00e4chtlichen Berlin auf einen Mann namens Alexander, der mir die damals noch weitgehend unbekannte Droge LSD ans Herz legte, zu dessen feinster und reinster kristaliner Laborsubstanz er sich Zugang   verschafft hatte. Er bestand darauf, dass ich diesen ersten Trip inmitten der brodelnden Abendgesellschaft einwerfen sollte und meinte, dass ich nun sehen w\u00fcrde, &#8218;wie es wirklich ist&#8216;. Und dass genaues Hinschauen unerl\u00e4sslich sei zum Verstehen des menschlichen Auftritts. Die Erfahrungen, die ich sp\u00e4ter in eher stark getakteter Meditations -und Schweigedisziplin gemacht habe, waren allerdings ebenso staunenswert, auch wenn man nicht hinter Ph\u00e4nomenen her war. Jetzt staune ich eigentlich eher dar\u00fcber, oder ist es dasselbe Staunen in neuem Mantel, dass es uns Menschen quasi gelungen ist, diesen Planeten, einzig bekannter Wohnort der Spezie, praktisch unbewohnbar zu machen. Wie gesagt, wenn es nicht zum Spiel, also dem Trag\u00f6dien\/Kom\u00f6dienspiel geh\u00f6rt. Und wenn man gemerkt hat, dass es weit und breit keinen Direktor gibt, der alles besser wei\u00df als alle anderen. Dann gibt es nat\u00fcrlich noch weitere Varianten der Weltwahrnehmung, also immer so viele, wie jeweils gerade hier herumgehen, beziehungsweise st\u00e4ndig kommen und wieder gehen. Nach so viel \u00dcbung und Anspruch und Praxis und Erfahrung und Information und der Einverleibung und Einvergeistigung des einem selbst als wissenswert Vorgekommenem, habe ich denn nun gesehen, wie &#8218;es wirklich ist&#8216;? Irgendwann beginnt der Kreis, sich zu schlie\u00dfen. Es gibt niemanden (mehr), der einen hinweist auf Innen und Au\u00dfen. Man muss nur entscheiden. Dann wei\u00df man zumindest, wie es f\u00fcr einen selbst wirklich ist. Und dem Beitrag, den man zu geben bereit ist, sind nicht wirklich Grenzen gesetzt.    <\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich traf mal vor sehr vielen Jahren im n\u00e4chtlichen Berlin auf einen Mann namens Alexander, der mir die damals noch weitgehend unbekannte Droge LSD ans Herz legte, zu dessen feinster und reinster kristaliner Laborsubstanz er sich Zugang verschafft hatte. 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