{"id":23494,"date":"2026-05-10T08:28:32","date_gmt":"2026-05-10T08:28:32","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23494"},"modified":"2026-05-10T08:28:32","modified_gmt":"2026-05-10T08:28:32","slug":"hannah-arendt-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23494","title":{"rendered":"Hannah Arendt"},"content":{"rendered":"\n<div style=\"height:69px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das politische Element der Freundschaft liegt darin, dass in einem wahrhaftigen Dialog jeder der Freunde die Wahrheit begreifen kann, die in der Meinung des anderen liegt. Der Freund begreift nicht so sehr den Anderen als Person &#8211; er erkennt, auf welche besondere Weise die gemeinsame Welt dem Anderen erscheint, der als Person ihm selbst  immer ungleich und verschieden bleibt. Diese Art von Verst\u00e4ndnis,  &#8211; die F\u00e4higkeit, die Dinge vom Standpunkt des Anderen aus zu sehen &#8211; ist die politische Einsicht par excellence.<\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">F\u00fcr die Griechen lag das eigentliche Wesen der Freundschaft im Gespr\u00e4ch, und sie waren der Meinung, dass das dauernde Miteinander-Sprechen erst die B\u00fcrger:innn zu einer Polis vereinigt. Im Gespr\u00e4ch manifestiert sich die politische Bedeutung der Freundschaft und der ihr eigent\u00fcmlichen Menschlichkeit, weil dies Gespr\u00e4ch der gemeinsamen Welt gilt, die unmenschlich bleibt, wenn sie nicht dauernd von Menschen besprochen wird.<\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das politische Element der Freundschaft liegt darin, dass in einem wahrhaftigen Dialog jeder der Freunde die Wahrheit begreifen kann, die in der Meinung des anderen liegt. Der Freund begreift nicht so sehr den Anderen als Person &#8211; er erkennt, auf welche besondere Weise die gemeinsame Welt dem Anderen erscheint, der als Person ihm selbst immer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-23494","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23494","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23494"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23494\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23495,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23494\/revisions\/23495"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23494"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23494"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23494"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}