{"id":23407,"date":"2026-04-25T08:40:59","date_gmt":"2026-04-25T08:40:59","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23407"},"modified":"2026-04-25T08:44:13","modified_gmt":"2026-04-25T08:44:13","slug":"23407","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23407","title":{"rendered":"einfallen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260422_154940-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23408\" style=\"width:425px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260422_154940-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260422_154940-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260422_154940-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260422_154940-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260422_154940-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260422_154940-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260422_154940-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260422_154940.jpg 1852w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:75px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gestern habe ich einen Film \u00fcber f\u00fcnf afghanische Frauen gesehen, denen es auf sehr abenteuerlchen Wegen gelungen ist, sich vom Regime der Taliban zu befreien und in einem anderen Land, hier vor allem in Kanada, ein neues Leben zu beginnen. Ich h\u00e4nge nicht an dem Wort &#8218;Heimat&#8216;, zu unheimlich klingt es noch in meinen Ohren, aber das ist f\u00fcr die meisten Menschen doch ein sehr gro\u00dfer Schmerz, wenn sie akzeptieren m\u00fcssen, dass sie mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit gar nicht mehr in das Land zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen, in dem sie geboren und aufgewachsen sind. Auch j\u00fcdische Menschen kamen zur\u00fcck in das Land, das sie im Damals als Heimat empfanden, das hat auch erstaunt. Doch was ist mit denen, die nicht herauskommen? Hat man das Geld nicht gehabt, um auszureisen, bevor es zu sp\u00e4t war? Dachte man, sooo schlimm kann&#8217;s doch nicht kommen?, wobei es oft noch schlimmer kommt. Wieviele in einem Land sind eigentlich immer daf\u00fcr, also zum Beispiel daf\u00fcr, dass, wie neuerdings in Afghanistan, die Stimme der Frau nicht mehr geh\u00f6rt werden darf. Es k\u00f6nnte ja jemand kommen und sie h\u00f6ren. Das wiederum erinnert mich an einen indischen Haush\u00e4lter, der mir bereitwillig erkl\u00e4rte, warum es seiner Meinung nach den Frauen in Indien so gut ginge, denn, meinte er, sie leben im Haus und wir besch\u00fctzen sie. Vor wem, fragte ich ihn, besch\u00fctzt ihr sie? Und ich erinnerte mich auch daran, dass ich noch lang vor dem jetzigen Talibanhorrorszenario durch Afghanistan gereist bin und zum Gl\u00fcck (z.B.) noch die Buddhastatuen in Bahmian unversehrt betrachten konnte. Doch es war damals schon gef\u00e4hrlich. Beim Zuschauen bei einem Lieblingsm\u00e4nnersport mit rasenden Pferden und Reitern, die hinter einem gro\u00dfen St\u00fcck Schweinek\u00f6rper herrasten, brannte auf einmal mein Haar, und man machte mir Zeichen, dass Dabeisein Frauen nicht erlaubt ist. Undsoweiter. Und wie geht&#8217;s den Frauen (und M\u00e4nnern) im Iran, wenn sie wieder nur ein l\u00e4cherlicher Spielball bleiben im Getriebe der Machtgier? Oder kann man wirklich von Gl\u00fcck reden, wenn man als Frau keinem Frauenhasser in die Quere gekommen ist, oder einem im richtigen Moment das Richtige einfiel.<\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern habe ich einen Film \u00fcber f\u00fcnf afghanische Frauen gesehen, denen es auf sehr abenteuerlchen Wegen gelungen ist, sich vom Regime der Taliban zu befreien und in einem anderen Land, hier vor allem in Kanada, ein neues Leben zu beginnen. 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