{"id":23400,"date":"2026-04-24T08:44:43","date_gmt":"2026-04-24T08:44:43","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23400"},"modified":"2026-04-24T09:00:59","modified_gmt":"2026-04-24T09:00:59","slug":"wie-gehts-denn-so","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23400","title":{"rendered":"wie geht&#8217;s denn so"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"843\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260424_093209-843x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23399\" style=\"aspect-ratio:0.8232469447726783;width:509px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260424_093209-843x1024.jpg 843w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260424_093209-247x300.jpg 247w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260424_093209-768x933.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260424_093209-1265x1536.jpg 1265w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260424_093209-1686x2048.jpg 1686w\" sizes=\"auto, (max-width: 843px) 100vw, 843px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Ausschnitt von der Titelseite des &#8218;Zeit Magazins&#8216; vom 30.10.2025<\/h6>\n\n\n\n<div style=\"height:65px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Dieser kreative Umgang mit der sehr \u00fcblichen Frage &#8218;Wie geht&#8217;s denn so&#8216;?, also dir oder mir oder wemauchimmer, ist mir gestern unerwarteter Weise vor Augen gekommen aus dem Stapel &#8218;Ferner liefen&#8216;. Also Artikel, die man nicht wegwerfen kann, obwohl einem die Wahrscheinlichkeitspraxis schon beigebracht hat, dass man das alles nicht wieder lesen wird, genauso wenig, wie man in den unz\u00e4hligen Notizb\u00fcchern noch viel herumbl\u00e4ttern werden wird mit der dazugeh\u00f6rigen Neugier, wer man dort einst gewesen sein k\u00f6nnte. Oder, wenn man sie mal tats\u00e4chlich umsetzt, die Neugier, auch erchrecken kann mit der Erkenntnis, wieviel man schon immer war, wer man ist. Und sucht (und findet) dann Zuflucht in der Vertiefung oder der Luft nach oben. Die Frage &#8218;Wie geht&#8217;s denn so&#8216; jedoch wird immer frisch bleiben, und qu\u00e4lt und erfreut weiterhin die Menschen, oder l\u00e4sst sie mitspielen in unantastbarer Oberfl\u00e4che, denn &#8218;gut&#8216; wird immer gern geh\u00f6rt und vor allem erwartet. In Indien hatte ich mir angew\u00f6hnt, die Antwort auf die &#8218;Wie geht&#8217;s Frage&#8216; meistens zu \u00fcbertreiben mit &#8218;bestens&#8216;, da alles andere unerw\u00fcnscht war. Das ist vermutlich \u00fcberall so, denn wer hat schon die Zeit, dar\u00fcber nachzudenken, ob er oder sie die Frage \u00fcberhaupt ernst nehmen soll, denn an der Antwort k\u00f6nnen ja ganze Leben h\u00e4ngen mit spezifischen Programmierungen, die die Neigung haben, sich aufzudr\u00e4ngen und Druck erzeugen, wo keiner gew\u00fcnscht ist. Dennoch ist es ja nicht uninteressant, sich ab und zu selbst zu fragen, wie es einem geht, das kann tats\u00e4chlich anstrengend werden, was wiederum erstaunt. Gerade man selbst hat ja Zugang zu m\u00f6glichen Antworten, und so muss man wohl zuerst die Frage vertiefen. Wen fragt man da, und wer antwortet. Damals, als &#8218;Be here now&#8216; modern wurde, erz\u00e4hlte Eckart Tolle, dass er mal in desparater Verfassung auf einer Bank sa\u00df und sich sagen h\u00f6rte &#8218;Ich kann mit mir nicht mehr leben&#8216;, und sich dann fragte, wer dieses Ich war und wer der Andere, mit dem es nicht mehr leben wollte. Eine Erkenntnis, die sich in diesem Rahmen abspielte, elektrisierte ihn. Dann ging es ihm besser. In der Tat kann das Selbstgespr\u00e4ch da sehr hilfreich sein. Denn wenn ich nicht wei\u00df, wie es mir geht, wer soll es wissen k\u00f6nnen werden wollen sollen.<\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausschnitt von der Titelseite des &#8218;Zeit Magazins&#8216; vom 30.10.2025 Dieser kreative Umgang mit der sehr \u00fcblichen Frage &#8218;Wie geht&#8217;s denn so&#8216;?, also dir oder mir oder wemauchimmer, ist mir gestern unerwarteter Weise vor Augen gekommen aus dem Stapel &#8218;Ferner liefen&#8216;. 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