{"id":23327,"date":"2026-04-15T08:14:45","date_gmt":"2026-04-15T08:14:45","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23327"},"modified":"2026-04-15T09:06:34","modified_gmt":"2026-04-15T09:06:34","slug":"einsetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23327","title":{"rendered":"einsetzen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"954\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260415_105812-1024x954.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23330\" style=\"aspect-ratio:1.0733681463159164;width:414px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260415_105812-1024x954.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260415_105812-300x279.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260415_105812-768x715.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260415_105812-1536x1430.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/20260415_105812-2048x1907.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Aus: The Guardian.<br>Illustration: Ben Jennings<\/h6>\n\n\n\n<div style=\"height:48px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wir k\u00f6nnen froh und dankbar sein, dass Menschen wie Sokrates, beziehungsweise e i n Mensch wie Sokrates auf dieser Erde herumgelaufen ist und Wissenswertes aus seiner Erfahrung hinterlassen hat. Interessanterweise hat gerade er gar nichts geschrieben und publiziert, sondern wurde von anderen beschrieben, wie er so war. Und das, was davon im \u00c4ther h\u00e4ngen blieb, besch\u00e4ftigt noch heute die Geister. Daf\u00fcr muss man nicht griechisch gewesen sein, sondern kann verstehen, dass gute Beispiele der Einzelnen von allen Menschen verstanden werden k\u00f6nnen. Gerade ist es Papst Leo, der einen ziemlich guten Ruf hat, ebenfalls passiert (wie damals Sokrates), dass er sich dem k\u00fcmmerlichsten Level des Menschsein gegen\u00fcber sah, das aus wenig anderem besteht als aus Profitgier, zur Zeit verk\u00f6rpert vom amerikanischen Pr\u00e4sidenten. Man muss auch nicht christlich sein, um die Lage einzusch\u00e4tzen. Denn grunds\u00e4tzlich kann jede\/r glauben, was er oder sie will, solange man nicht mit der Machete auf sie zugeht im Glauben, auf h\u00f6herer Ebene angesiedelt zu sein. Und wer ist  David, und wer Goliath, nicht wirkliche eine Frage aus der Zeugenschaft. Papst Leo hat klargemacht, was er als sein Amt sieht, und das ist nun mal das Friedensamt, egal, was andere M\u00e4nnergehirne sich ausdenken und dann so tun, als m\u00fcsste man die T\u00f6tung von hunderten, in diesem Fall libanesischen Kindern, als ein Nebenprodukt des Unvermeidlichen sehen. In bestimmten Notzeiten flie\u00dft das geistige Interesse wie automatisch mit dem politischen Geschehen zusammen. Nicht, um von dem weltlichen Gerangel zermalmt zu werden, f\u00fchrt es doch oft genug ins Bodenlose (S)selbst, sondern um Gegenkr\u00e4fte zu aktivieren, die in den Adern der Menschheitsgeschichte lagern und nun ihren Wachruf erfahren. Einfach: wozu all diese M\u00fchen um das Wissenswerte herum, wenn es als einsatzbereite Kraft gar nicht taugt? Wem Glauben hilft, prima. Wem Wissen hilft, gut. Einsatzbereit! <\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus: The Guardian.Illustration: Ben Jennings Wir k\u00f6nnen froh und dankbar sein, dass Menschen wie Sokrates, beziehungsweise e i n Mensch wie Sokrates auf dieser Erde herumgelaufen ist und Wissenswertes aus seiner Erfahrung hinterlassen hat. Interessanterweise hat gerade er gar nichts geschrieben und publiziert, sondern wurde von anderen beschrieben, wie er so war. 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