{"id":2324,"date":"2017-04-02T05:38:55","date_gmt":"2017-04-02T05:38:55","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=2324"},"modified":"2017-04-02T05:38:55","modified_gmt":"2017-04-02T05:38:55","slug":"hannah-arendt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=2324","title":{"rendered":"Hannah Arendt"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\n\t<!-- @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } --><br \/>\n\t<\/style>\n<p align=\"CENTER\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/2.bp.blogspot.com\/-yLodqUxV5Pc\/UfC8FwjAL-I\/AAAAAAAABLA\/QE7J4Ni8GCk\/s1600\/art0610132225bb41803bhg8.jpg\" width=\"260\" height=\"363\" name=\"Grafik1\" align=\"BOTTOM\" border=\"0\" \/><\/p>\n<h3 align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: arial,sans-serif;\"><i>In der Liebe, nur in ihr, gibt es wirkliche Gegenseitigkeit, die auf dem Einander-Bed\u00fcrfen beruht. Ein Mensch sein hei\u00dft, zugleich, eines (andern) Menschen bed\u00fcrfen.<\/i><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial,sans-serif;\"><i>Alles Reden mit Anderen ist immer schon Reden \u00fcber etwas beiden Gemeinsames, also nicht Reden aus und in der Sache selbst. Ohne die Form des \u201a\u00fcber&#8216; gibt es kein Gespr\u00e4ch. Im \u201a\u00fcber&#8216; dr\u00fcckt sich aus, dass wir zusammen die Erde bewohnen. Nur die Rede der Liebenden ist frei von diesem \u201a\u00fcber&#8216;; in ihr spricht man mit dem Du wie mit sich selbst, weil dies Du das Du nur eines Ichs ist.\u00a0 Die Rede der Liebenden erl\u00f6st von beidem zugleich, von dem \u201a\u00fcber&#8216;, in dem man die Welt mit Vielen (Fremden) gemeinsam hat, und von der Zwiesp\u00e4ltigkeit der Einsamkeit.<\/i><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial,sans-serif;\"><i>Die Rede der Liebenden ist daher von sich aus \u201apoetisch&#8216;.\u00a0 Es ist, als ob in ihr erst Menschen dazu werden, als was sie sich als Dichtende geben: Sie reden nicht, und sie sprechen nicht, sondern sie ert\u00f6nen.<\/i><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial,sans-serif;\"><i>Die Liebe verbrennt, durchschl\u00e4gt wie der Blitz das Zwischen, das hei\u00dft den Welt-Raum, zwischen den Menschen. Dies ist nur m\u00f6glich mit zwei Menschen. <\/i><\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial,sans-serif;\"><i><b>Das Herz ist ein komisches Organ; erst wenn es gebrochen ist, schl\u00e4gt es seinen eigenen Ton; wenn es nicht bricht, versteinert es. Der Stein, der einem vom Herzen f\u00e4llt, ist fast immer der, in welchen sich das Herz fast verwandelt h\u00e4tte.<\/b><\/i><\/span><\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Liebe, nur in ihr, gibt es wirkliche Gegenseitigkeit, die auf dem Einander-Bed\u00fcrfen beruht. Ein Mensch sein hei\u00dft, zugleich, eines (andern) Menschen bed\u00fcrfen. Alles Reden mit Anderen ist immer schon Reden \u00fcber etwas beiden Gemeinsames, also nicht Reden aus und in der Sache selbst. Ohne die Form des \u201a\u00fcber&#8216; gibt es kein Gespr\u00e4ch. Im [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2324","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2324","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2324"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2324\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2326,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2324\/revisions\/2326"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2324"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2324"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2324"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}