{"id":23213,"date":"2026-03-26T09:08:07","date_gmt":"2026-03-26T09:08:07","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23213"},"modified":"2026-03-26T09:12:58","modified_gmt":"2026-03-26T09:12:58","slug":"23213","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23213","title":{"rendered":"eisern"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1009\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260325_163705-1009x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23212\" style=\"aspect-ratio:0.9853565027553706;width:426px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260325_163705-1009x1024.jpg 1009w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260325_163705-296x300.jpg 296w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260325_163705-768x780.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260325_163705-1513x1536.jpg 1513w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260325_163705.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1009px) 100vw, 1009px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:56px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">In Indien gibt es, wie auch bei uns im Abendland, das Konzept der Jahreszeiten, Yugas genannt. Auch wenn wir von der Benennung der Jahreszeit (das Kali Yuga), in der wir uns gerade bewegen, nichts w\u00fcssten, w\u00fcrden wir dennoch unschwer erkennen, dass hier zur Zeit eine geballte Dunkelheit vorherrscht. Und ja, es gibt wie immer auch die Lichtoasen, \u00fcberall gibt es Inseln und Orte, an denen Sch\u00f6nes und Kluges und Wertvolles erhalten und weiterentwickelt wird. Nur bewegt sich gleichzeitig ein dunkler Schatten unruhig hin und her \u00fcber unseren K\u00f6pfen. Die gro\u00dfe, unbedachte Freiheit hat zu St\u00f6hnen und \u00c4chzen gef\u00fchrt, und die meisten von uns haben mehr, als sie brauchen. Doch wie erf\u00e4hrt man von sich, was man selbst tats\u00e4chlich braucht, oder ist &#8218;brauchen&#8216; gar nicht das richtige Wort. Vielleicht muss man sich dem Schatten direkt zuwenden, seinem Zittern und seinem Beben, seiner Angst, in der phallisch gepr\u00e4gten Welt nicht der Zuchthengst zu sein, und ja, die Stute ist auch immer dabei. Das ger\u00e4t leicht in Vergessenheit bei all dem \u00fcberm\u00e4chtigen Penetrationsdrang. Es gibt aber den Punkt, an dem Brauch\/en zum Missbrauch wird und zum globalen Ph\u00e4nomen,  als eisernes Zeitalter gef\u00fcrchtet, mit dem K\u00e4lte und Tod verbunden wird, das muss man nicht nur in den Epen nachbl\u00e4ttern. Nun baut sich die Gegenkraft auf. Es ist ein z\u00e4hes Ringen. Schwer f\u00e4llt der Menschheitsmantel in den kosmischen Urgrund, als g\u00e4hnende Leere erfahren. Geschichtslos erhebt sich  aus dem zertr\u00fcmmerten Feld das Unzertr\u00fcmmerbare, die Kraft (Shakti) an sich genannt. Hier wird weder Anspruch noch Begehren erf\u00fcllt. Es wird dem Seienden Rechenschaft abgelegt.<\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Indien gibt es, wie auch bei uns im Abendland, das Konzept der Jahreszeiten, Yugas genannt. 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