{"id":2313,"date":"2017-04-01T08:34:50","date_gmt":"2017-04-01T08:34:50","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=2313"},"modified":"2017-04-01T08:39:14","modified_gmt":"2017-04-01T08:39:14","slug":"da-wo-ich-bin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=2313","title":{"rendered":"Da, wo ich lebe"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2315\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170401_092846-95x300.png\" alt=\"\" width=\"127\" height=\"401\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170401_092846-95x300.png 95w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170401_092846-324x1024.png 324w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170401_092846.png 539w\" sizes=\"auto, (max-width: 127px) 100vw, 127px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2314\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170401_092149-190x300.jpg\" alt=\"\" width=\"255\" height=\"403\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170401_092149-190x300.jpg 190w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170401_092149-768x1215.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170401_092149-647x1024.jpg 647w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170401_092149.jpg 1078w\" sizes=\"auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2316\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170401_092619-95x300.png\" alt=\"\" width=\"128\" height=\"404\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170401_092619-95x300.png 95w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170401_092619-325x1024.png 325w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170401_092619.png 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 128px) 100vw, 128px\" \/><\/p>\n<p>Da, wo ich lebe, sind die Wiesen zur Zeit so frisch und gr\u00fcn und lebensspendend! Ach wie sch\u00f6n ich es f\u00e4nde, wenn Menschen aus Indien, die mich hier besuchen, immer auf so ein Wetter sto\u00dfen k\u00f6nnten, wo einem das Herz aufgeht durch das satte Gr\u00fcn, und die Luft noch so leer ist von Beschwerung, und das Gezwitscher, auf das ich extra hingewiesen wurde dadurch, dass jemand intensiv hinh\u00f6rte. Dem Gezwitscher der V\u00f6gel volle Aufmerksamkeit geben! Vor allem f\u00fcr alles Sch\u00f6ne und Gute muss man empf\u00e4nglich werden, also das Empfangen kennen lernen wollen, vor allem, wenn man dem Geben und Tun Vorrang schenkt. Hier im sanften Gr\u00fcn eines Fr\u00fchlings, es war das Jahr 2017, kann man, wenn man sich sorgen m\u00f6chte, auf die Bl\u00fcten und Knospen schauen, die in dem w\u00e4rmsten M\u00e4rz, wie ich h\u00f6re, seit der Klimaaufzeichnung, schon in vollem Drang sich nach vorne bewegen, und der April kann da noch einiges anrichten, muss aber nicht, wenn der Ausdrucksdrang sich stark genug entwickeln konnte. Irgendwas in mir wollte immer Gro\u00dfstadtpflanze bleiben und als solche gelten, vielleicht mein Hang zu Science Fiction, gutes Science Fiction nat\u00fcrlich, wo der Geist andere Ebenen des geistigen Raumes betreten kann und potentielle Mutationen f\u00fcr m\u00f6glich halten, die dem sch\u00f6pferischen Geist zuweilen vorkommen wie Nektar gegen die \u00d6dnis der menschlichen Weltgestaltung (wenn der eigene Blick begrenzt ist). Aber wie ich sehe, h\u00e4lt sich mein K\u00f6rper meistens in Landgebieten auf, in Indien vor allem auch an einem See und am Rande der W\u00fcste, wo immer noch mehr Weite und Raum m\u00f6glich ist, und hier, ja: wir k\u00f6nnen die T\u00fcren offen lassen und in den Wald gehen mit ein paar Schritten und furchtlos darin umhergehen. Dort und hier ist die Natur der Rahmen, den ich als wohltuend und f\u00f6rderlich f\u00fcr das menschliche Wesen empfinde. Die freie Entfaltung des jeweils Sch\u00f6pferischen im Einklang mit allen zu verrichtenden Handlungen, die diesen Einklang f\u00f6rdern. Stimmt, ich bin gar keine Stadtpflanze (mehr). Manchmal gehe ich hin, zum Gl\u00fcck nicht weit weg, immer mal auch unterhaltend. Doch die Gestaltung des Seins, wie es sich mir erschlossen hat, \u00e4hnelt durchaus dem &#8222;Kepos&#8220;, dem Garten des Epikur, wo die Gespr\u00e4che mit den Freunden \u00fcber die f\u00f6rderlichste Lebensweise stattfanden, mit seiner freundlichen Einladung an die Fremden, die eintreten k\u00f6nnen und teilnehmen an guten und einfachen Dingen, deren Wert \u00fcber bestimmte Einstellungen wahrgenommen werden kann und zu einem Leben f\u00fchren, das Anderen und mir selbst Freude bereitet.<\/p>\n<p>Da ich gestern dieses Photo von der Wiese mit den G\u00e4nsebl\u00fcmchen gemacht habe, fiel mir ein, dass ich vor Jahren mal etwas \u00fcber G\u00e4nsebl\u00fcmchen in einem Pflanzenbuch gelesen hatte, n\u00e4mlich, dass es das ganze Jahr \u00fcber bl\u00fcht. Das Volk liebte es und nannte es Tausendsch\u00f6n. Aber eines sch\u00f6nen Tages, irgendwann im 18. Jahrhundert, geriet das G\u00e4nsebl\u00fcmchen in Acht und Bann und wurde systematisch vernichtet. Es wurde, \u00fcbrigens zu Unrecht, stand da, angeklagt, ein abtreibendes Mittel zu sein.. Heute ist das G\u00e4nsebl\u00fcmchen in der Gesellschaft wieder aufgenommen (uffh) worden und akzeptiert.<\/p>\n<p>Der ber\u00fchmten G\u00e4nsebl\u00fcmchenforscherin<br \/>\nLakshmi Radikali, die an sich selbst eine<br \/>\nwohltuende Heilung durch G\u00e4nsebl\u00fcmchen-<br \/>\nBl\u00e4ttersud erfahren hat, liegt sehr viel daran,<br \/>\nder G\u00e4nseblume wieder einen lebendigen<br \/>\nRahmen zu geben, denn die Heilforschung<br \/>\nder nat\u00fcrlichen Medizin kann ja selbst kaum<br \/>\nnoch nat\u00fcrlich \u00fcberleben, weil sie im<br \/>\nOperationssaal der modernen Technologien<br \/>\nso gr\u00fcndlich seziert wird,\u00a0 dass nicht viel<br \/>\n\u00fcbrigbleibt von ihrer eindeutigen Wirkung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da, wo ich lebe, sind die Wiesen zur Zeit so frisch und gr\u00fcn und lebensspendend! 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