{"id":23062,"date":"2026-02-27T08:48:01","date_gmt":"2026-02-27T08:48:01","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23062"},"modified":"2026-03-01T16:20:23","modified_gmt":"2026-03-01T16:20:23","slug":"23062","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23062","title":{"rendered":"w\u00e4hlen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260223_174553-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23075\" style=\"width:412px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260223_174553-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260223_174553-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260223_174553-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260223_174553-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260223_174553-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260223_174553-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260223_174553-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20260223_174553-rotated.jpg 1818w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:46px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Auch der Algorithmus, ich will immer Rhythmus schreiben, der Algorythmus, hat wie alles andere auch seine helleren Seiten, denn man wird meistens von d e m \u00fcberflutet, was man selbst gew\u00e4hlt hat. Da man sich keinen noch so hellsichtigen Vortrag aufdr\u00e4ngen lassen muss, ist die Annahme des Angebots Sache der Einstellung. Es bleibt mir also auch in diesem neuzeitlichen Labyrinth nichts anderes \u00fcbrig, als meinen Faden nicht aus dem Auge zu verlieren und die Kunst der angemessenen Entscheidung zu lernen. Nur neulich war ich kurz irritiert. Als eine Bewunderin von Rumi&#8217;s Dichtkunst h\u00f6rte ich seine Gedichte auf Englisch gesungen (K.I.!? dachte ich, und kein Namen des S\u00e4ngers zu sehen) sehr tief und sehr sch\u00f6n gesungen, sodass, h\u00e4tte man irgendwo im unendlichen Raum einen Gott sitzen gehabt, man gerne zu ihm geeilt w\u00e4re. Das Kindlein reift aber auch dahin und will eigenes Schicksal basteln. Rumi hat einen Derwisch geliebt, und der Neid auf diese Liebe hat Shams weggetrieben. Aber es hat gereicht, um die Liebe in Rumi zu entz\u00fcnden, eben seine eigene Liebe, die nun noch weiter wollte. Denn es gibt ja hier keine Grenze! Aber die Frage ist und bleibt doch: wie weit kann man gehen, und wann genau ist \u00fcber sich selbst hinaus. Deswegen sind Dichter:innen gekommen, um uns das Unfassbare zu fassen zu geben. Wie Rumi&#8217;s Gesang. M\u00f6gen unsere Gef\u00e4\u00dfe mit Liebe \u00fcberflie\u00dfen! Den Faden mit der Frage, ob k\u00fcnstliche S\u00e4ngerstimmen Gef\u00fchle in einem wecken k\u00f6nnen, lege ich vielleicht erstmal beiseite, oder webe ihn ein in den Teppich.<\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch der Algorithmus, ich will immer Rhythmus schreiben, der Algorythmus, hat wie alles andere auch seine helleren Seiten, denn man wird meistens von d e m \u00fcberflutet, was man selbst gew\u00e4hlt hat. Da man sich keinen noch so hellsichtigen Vortrag aufdr\u00e4ngen lassen muss, ist die Annahme des Angebots Sache der Einstellung. 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