{"id":23005,"date":"2026-02-18T09:02:48","date_gmt":"2026-02-18T09:02:48","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23005"},"modified":"2026-02-18T09:05:50","modified_gmt":"2026-02-18T09:05:50","slug":"vorbereiten-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=23005","title":{"rendered":"vorbereiten"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1008\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260210_173547-1-1008x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23003\" style=\"aspect-ratio:0.9843750234693295;width:442px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260210_173547-1-1008x1024.jpg 1008w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260210_173547-1-295x300.jpg 295w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260210_173547-1-768x781.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260210_173547-1-1511x1536.jpg 1511w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260210_173547-1-2015x2048.jpg 2015w\" sizes=\"auto, (max-width: 1008px) 100vw, 1008px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:47px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gestern war, jedenfalls auf meinem Algorithmenstrang, nicht zu \u00fcbersehen, dass aus dem tausendj\u00e4hrigen China ein weiteres Feuerpferd entlassen wurde, und rast dahin und ver\u00e4ndert das Zeitgef\u00fchl, und \u00fcberhaupt soll man es z\u00fcgeln und beruhigen. Auf der anderen Seite kann man diesem Ungez\u00fcgelten keinen Einhalt gebieten, die ganze Show l\u00e4uft ja bereits. Und so kann es passieren, dass uns die scheinbar todernsten Prophezeiungen vorkommen wie Schnee von gestern, und heute: keine Flocke mehr sichtbar. Es rast also \u00fcber uns hinweg und um uns herum, aber wir k\u00f6nnen nicht klagen, wir haben uns vorbereitet. Nicht in Hinblick auf das Feuerpferd, nein, eher durch Hineinhorchen in den Weltatem, das St\u00f6hnen \u00fcber die Zwanghaftigkeiten, das Schaudern \u00fcber die Preise, wenn Charakter zum Verscherbeln angeboten wird, das Unaufhaltbare, das keinen Namen tr\u00e4gt. Oder ist es gar Kalki, der letzte Avatar von Vishnu, der mit dem Schwert der Gerechtigkeit herantobt auf einem wei\u00dfen Pferd, ja, da ist es wei\u00df. Genauso gut, und belehrt dar\u00fcber von den Religionen, kann man sich ein St\u00fcck weit in den schaurigen Olymp von Peter Thiel hineinversetzen, der dort auf seinem faken Thron sitzt und &#8218;Yeah!&#8216; zu dem Teufelsritt sagt, &#8218;denn genauso habe ich es mir vorgestellt&#8216;. Dar\u00fcber, was er sich vorstellt, wei\u00df man inzwischen genug, um Gegenma\u00dfnahmen zu ergreifen. Was steht uns zur Verf\u00fcgung, was dort dr\u00fcben, also im Feld der selbsternannten Halbg\u00f6tter, nicht zur Verf\u00fcgung steht, obwohl auch hier noch auf beiden Seten Ausnahmen die Regel sein k\u00f6nnen. Wer will schon &#8218;b\u00f6se&#8216; sein, obwohl es auch diesen Heldentypus gibt. In der Ramayana ist es Ravana, ein Herrscher des dunklen Stils, aber Rama, der K\u00f6nig von Ayodya, zollt ihm dennoch Respekt. In jedem guten Drama muss es verirrungen und Verwirrungen geben. Wenn diese jedoch zu einem un\u00fcberschaubaren Spektakel ansteigen, verlieren sie ihren kosmisch genehmigten Unterhaltungswert. Es gibt Stockungen, \u00dcberschneidungen und Risse im Matrixgewebe. Es gibt Aufruhr und Unruhe. Gro\u00dfe Menschenmengen erkennen den Grad ihrer gemeinsamen Versklavtwerdung. Der Drang nach Freiheit wird gr\u00f6\u00dfer. Die Wertsch\u00e4tzung des gelingenden menschlichen Abenteuers f\u00fchrt durch den Aufschrei zur Handlungsf\u00e4higkeit. Das ist das Gute an diesem Durchgang. Es bedeutet, die Kunst des Z\u00fcgelns zu aktivieren, um sich bei Bedarf dem Wohlbefinden des Menschen und des Tieres undsoweiter widmen zu k\u00f6nnen.<\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern war, jedenfalls auf meinem Algorithmenstrang, nicht zu \u00fcbersehen, dass aus dem tausendj\u00e4hrigen China ein weiteres Feuerpferd entlassen wurde, und rast dahin und ver\u00e4ndert das Zeitgef\u00fchl, und \u00fcberhaupt soll man es z\u00fcgeln und beruhigen. Auf der anderen Seite kann man diesem Ungez\u00fcgelten keinen Einhalt gebieten, die ganze Show l\u00e4uft ja bereits. 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