{"id":22947,"date":"2026-02-10T09:24:03","date_gmt":"2026-02-10T09:24:03","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22947"},"modified":"2026-02-10T09:24:03","modified_gmt":"2026-02-10T09:24:03","slug":"entbingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22947","title":{"rendered":"entbingen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"994\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260205_100704-1024x994.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22946\" style=\"aspect-ratio:1.0301902630546151;width:433px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260205_100704-1024x994.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260205_100704-300x291.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260205_100704-768x745.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260205_100704-1536x1491.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260205_100704.jpg 1904w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mit einer gewissen \u00dcberraschung habe ich vernommen, dass ein neuer Trend sich (noch) unauff\u00e4llig Bahn bricht, und das ist die Erm\u00fcdung vom Binge-Glotzing. Binge &#8211; ein Wort, das sich durchgesetzt hat f\u00fcr das, was es ist: ein \u00fcberzogenes Gelage, ein Zuviel von etwas, das einem nicht gut tut, man verliert dabei die Unterscheidungskraft. Die Daumen der Weltbev\u00f6lkerung hetzen \u00fcber die Tastaturen, jede\/r auf eigene Art unterwegs in der Informationsh\u00f6lle, in tr\u00e4gem Glauben gefangen, man w\u00fcsste noch, was man sucht, und sucht man \u00fcberhaupt noch was, oder ist man schon Besitz der Tech-Milliard\u00e4re? Dies und andere Fragen werden sich in der n\u00e4chsten Zeit h\u00e4ufen. Das, was man so allgemein Zeit nennt, rast erbarmungslos vor sich hin, oder kommt es uns nur so vor? Auf der Titelseite der neuen &#8218;Zeit&#8216; fragt eine erfundene Stimme unter dem Abbild eines jungen Menschen &#8218;Werden wir noch gebraucht (werden)?, also in dieser Zukunft, in der eine k\u00fcnstliche Wissensfra\u00dfform uns so ersetzt haben soll, sodass wir, neue Milliad\u00e4rsnerd-Phantasie, ganz arg alt und robotik sein k\u00f6nnen, oder gar unsterblich. Deswegen hat Geld wieder, oder war es schon immer so, die h\u00f6chste Machtposition, denn es kann sich alles holen, was es f\u00fcr seine Triebhandlungen braucht. Allerdings: nur Diogenes konnte Alexander den Gro\u00dfen besiegen &#8211; und nat\u00fcrlich Sokrates, der, nachdem er alles gesagt hatte, obwohl man ihm Flucht und Exil gew\u00e4hrt hatte. Aber vielleicht wird es nach beendeter Schlacht ganz sch\u00f6n, mit dem Wenigen, das geblieben ist, angemessen und achtungsvoll umgehen zu k\u00f6nnen, oder es wieder zu lernen.  <\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einer gewissen \u00dcberraschung habe ich vernommen, dass ein neuer Trend sich (noch) unauff\u00e4llig Bahn bricht, und das ist die Erm\u00fcdung vom Binge-Glotzing. Binge &#8211; ein Wort, das sich durchgesetzt hat f\u00fcr das, was es ist: ein \u00fcberzogenes Gelage, ein Zuviel von etwas, das einem nicht gut tut, man verliert dabei die Unterscheidungskraft. 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