{"id":22897,"date":"2026-02-03T08:57:50","date_gmt":"2026-02-03T08:57:50","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22897"},"modified":"2026-02-03T09:02:19","modified_gmt":"2026-02-03T09:02:19","slug":"22897","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22897","title":{"rendered":"still"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260203_074802-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22896\" style=\"width:439px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260203_074802-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260203_074802-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260203_074802-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260203_074802-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260203_074802-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260203_074802-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260203_074802-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/20260203_074802.jpg 1915w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:46px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Unseren G\u00e4sten f\u00e4llt manchmal auf, in welche Stille unser Wohnort eingebettet ist. Er liegt nicht nur an einem Waldrand, sondern auch an einer Nebenstra\u00dfe, und ohne Autobahnrauschen geht das, zuweilen das aufdringliche Tosen der Flugk\u00f6rper, alles ist dann s o weit auch nicht entfernt. Es ist still, das finde ich zeitgem\u00e4\u00df. Wer sich im Orkan der Vielstimmigen behaupten und einbringen will, muss g\u00fcnstigerweise wissen, was er da tut im Gewimmel und im Get\u00fcmmel, und muss den schwarzen L\u00f6chern ausweichen k\u00f6nnen, Reklame, Habgier, Verf\u00fchrung. Und das alles auf niederem Level, wo der Spielplan von Diktatoren und ihren Followers ausgeheckt wird. Die Stille ist d a  hilfreich , wo sie uns erm\u00f6glicht, das Beisichsein zu checken. Was hei\u00dft das: bei sich sein, und wieweit kann der Mensch s o weit von sich entfernt sein, und s o angef\u00fcllt mit dem Leben anderer, dass gar nicht viel \u00fcbrig bleibt von der Substanz, die ihr oder ihm einmal gegeben war. Zur Schicksalsgestaltung. Und diese Gestaltungen, wenn sie f\u00f6rderlich sind f\u00fcr alle Beteiligten, werden auch h\u00e4ufig in stillen R\u00e4umen geboren, denn der Geist resoniert am besten mit dem Potential der Leere, auch als F\u00fclle bekannt. Wie das Schweigen, das die Poesie des Zuk\u00fcnftigen enth\u00e4lt, wenn es nicht angef\u00fcllt wird mit schlecht komponiertem Sound durch Schw\u00e4chung des H\u00f6rverm\u00f6gens. Stille: zeitloses Fallen des Blattes. <\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unseren G\u00e4sten f\u00e4llt manchmal auf, in welche Stille unser Wohnort eingebettet ist. Er liegt nicht nur an einem Waldrand, sondern auch an einer Nebenstra\u00dfe, und ohne Autobahnrauschen geht das, zuweilen das aufdringliche Tosen der Flugk\u00f6rper, alles ist dann s o weit auch nicht entfernt. Es ist still, das finde ich zeitgem\u00e4\u00df. 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