{"id":22875,"date":"2026-01-30T08:48:54","date_gmt":"2026-01-30T08:48:54","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22875"},"modified":"2026-01-30T08:48:54","modified_gmt":"2026-01-30T08:48:54","slug":"gut-mensch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22875","title":{"rendered":"Gut Mensch"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260128_210052-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22874\" style=\"width:452px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260128_210052-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260128_210052-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260128_210052-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260128_210052-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260128_210052-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260128_210052-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260128_210052-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260128_210052.jpg 1960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:46px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die negative Konnotation des Begriffes &#8218;Gutmensch&#8216; zeigt schon, wie sehr unsere Lebenserfahrung unter und mit Menschen uns eine Zur\u00fcckhaltung auferlegt hat in bezug auf das gerne an sich selbst als anwesend empfundene Gutsein, ohne zu reflektieren, was wir darunter eigentlich verstehen. Man wei\u00df immer genauer, was nicht gut ist, aber was ist gut. Der ber\u00fchmte Ausruf &#8218;Sei ein Mensch!, der es bis in den Bundestag geschafft hat, deutet auf jeden Fall darauf hin, dass man das werden kann. Also ein Mensch zu werden oder gar zu sein, dem oder der es gelungen ist, die vorhandene Neigung zu Grenz\u00fcberschreitungen soweit in den Griff zu bekommen, dass sie nicht dazu f\u00fchren, andere Mitlebende zu sch\u00e4digen. Wann wei\u00df ein Mensch, dass er anderen Schaden zuf\u00fcgt. Kann sich Ajatollah Chamenei vorstellen, was er einem Gro\u00dfteil der iranischen Bev\u00f6lkerung antut? Antwort &#8217;nein, kann er nicht&#8216;, sonst k\u00f6nnte er seine Taten nicht vertreten. Er ist ja nicht alleine. Und weil viele von uns ebenfalls so erschrocken sind \u00fcber die menschlichen Entgleisungen, die wir verst\u00e4rkt auf dieser Erde beobachten, f\u00fchrt es uns als Einzelne immer wieder zu der Frage: wie kann das sein. Nach der Aufkl\u00e4rung. Mit Wikipedia und der damit verbundenen freien Auswahl, wo und wie ich meine Ziele setzen m\u00f6chte, und was ich tun kann oder muss, um mir den Raum zu sichern, in dem meine Vorstellungen sich umsetzen k\u00f6nnen. Die guten Vorstellungen statt den schlechten? \u00dcberall grinsen Falle und Ambivalenz. In Indien kann man bis heute Fakire sehen, die einen ihrer Arme 12 Jahre in die Luft halten, bis die Fingern\u00e4gel sich durch die Handfl\u00e4che graben. Ist das gut, who knows, zumindest schaden diese Gesch\u00f6pfe nur sich selbst. Und dann man selbst. Ist es mir wirklich gelungen, zumindest meine Motivation und Ausrichtung soweit klar zu haben, dass ich mich in der Einsch\u00e4tzung meiner eigenen Person nicht zur\u00fcckhalte, was g\u00fcnstigerweise dazu f\u00fchren kann, anderen gegen\u00fcber gro\u00dfz\u00fcgiger zu sein. Achach, ein schwerwiegendes Thema.<\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die negative Konnotation des Begriffes &#8218;Gutmensch&#8216; zeigt schon, wie sehr unsere Lebenserfahrung unter und mit Menschen uns eine Zur\u00fcckhaltung auferlegt hat in bezug auf das gerne an sich selbst als anwesend empfundene Gutsein, ohne zu reflektieren, was wir darunter eigentlich verstehen. Man wei\u00df immer genauer, was nicht gut ist, aber was ist gut. 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