{"id":22789,"date":"2026-01-14T09:16:52","date_gmt":"2026-01-14T09:16:52","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22789"},"modified":"2026-01-15T08:39:57","modified_gmt":"2026-01-15T08:39:57","slug":"transportieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22789","title":{"rendered":"transportieren"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260114_093403-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22788\" style=\"width:397px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260114_093403-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260114_093403-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260114_093403-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260114_093403-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260114_093403-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260114_093403-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260114_093403-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/20260114_093403.jpg 1870w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nicht neu, aber m.E. zu wenig beachtet ist die nackte Tatsache, dass wir uns auf einem Ball durch das All bewegen. Und nat\u00fcrlich kann man sich schnell daran gew\u00f6hnen, denn man kennt ja nichts anderes als dieses Hereinplumpsen in eben diesen Aufenthaltsort. Eine Welt, die es scheinbar nur einmal gibt, denn noch hat sich nichts vergleichbar \u00c4hnliches gemeldet aus den unermesslichen Tiefen des Alls, obwohl dar\u00fcber viel nachgedacht worden ist. Alle B\u00fccher, die auf diesem Planeten herumliegen, handeln in irgendeiner Art und Weise vom Versuch des Einzelnen, das offene Geheimnis, in dem wir uns bewegen, zu ergr\u00fcnden. Es sind hier die Fragen, die einen Unterschied machen, seltener die Antworten. Denn bei allen \u00c4hnlichkeiten, die dieses Raumschiff mit anderen Raumschiffen haben kann, so verbl\u00fcfft die Mannschaft der Erde doch durch ihre Vielfalt, die allerdings gemeinsam am Gestalten des als Ganzes empfundenen Bild mitgestaltet, und das im gleichen Ma\u00dfe bewusst und unbewusst. Wir h\u00e4ngen ja mittendrin wie eine Leuchtkugel, und anscheinend ist das, was hier los ist, nirgendwo anders los. Es ist das, was Menschen miteinander auf einem kleinen Planeten machen, w\u00e4hrend sie durch die Gegend transportiert werden. Keiner wird zur\u00fcckgelassen, es gibt ja auch kein Zur\u00fcck, und aussteigen ist eine Option, aber meist nicht die wohlige L\u00f6sung. Hier wird viel gesucht und einiges gefunden, und obwohl \u00fcberall sehr gute L\u00f6sungen angeboten werden, werden sie oft nicht genutzt. Das Wort verliert durch unge\u00fcbten Gebrauch seine Manifestationskraft. Wenn D\u00e4monen das Steuerrad kapern, gehen viele Lichter aus. Wo noch kein Krieg ist, schwimmen Botschaften an die Ufer der Fl\u00fcsse. Dort sitzen manchmal die Dichter:innen und treiben den \u00fcberforderten Geist hinein in die Sprachlosigkeit. Dann befreit sich das Wort von den weltlichen Pflichten und versteht, dass auch es nur sein kann, was es ist. <\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht neu, aber m.E. zu wenig beachtet ist die nackte Tatsache, dass wir uns auf einem Ball durch das All bewegen. Und nat\u00fcrlich kann man sich schnell daran gew\u00f6hnen, denn man kennt ja nichts anderes als dieses Hereinplumpsen in eben diesen Aufenthaltsort. 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