{"id":2276,"date":"2017-03-27T09:40:27","date_gmt":"2017-03-27T09:40:27","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=2276"},"modified":"2017-03-27T17:45:38","modified_gmt":"2017-03-27T17:45:38","slug":"nachklaenge-im-nu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=2276","title":{"rendered":"Nachklang im Nu"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2277\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/20170326_190637-229x300.png\" alt=\"\" width=\"318\" height=\"417\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/20170326_190637-229x300.png 229w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/20170326_190637.png 525w\" sizes=\"auto, (max-width: 318px) 100vw, 318px\" \/><\/p>\n<p>Wer sagt, dass es im Westen keine kosmischen T\u00e4nzer gibt? Shiva, der kosmische T\u00e4nzer im Bild, stammt aus dem 14. Jahrhundert und steht vor einem Fenster unseres Hauses, ein Geschenk der wahrhaft gro\u00dfz\u00fcgigen und liebenswerten Hausbesitzer und Vermieter, die ich auch in Indien immer wieder loben konnte, wenn es um die weit verbreiteten indischen Nachbark\u00e4mpfe-und Dispute ging. Ja, auch das gibt es: die gelungenen Nachbar-Beziehungen, die sich \u00fcber Jahre hinweg in guter Ausgleichung und gegenseitigem Respekt in eine tiefe Freude verwandeln, dass man auf\u00a0 angenehme Weise voneinander lernen und aneinander hat teilnehmen k\u00f6nnen. Jetzt ist diese gemeinsame Phase beendet. Unser &#8222;Landlord&#8220; hat bereits vor Jahren das Zeitliche gesegnet, (meine G\u00fcte!, was f\u00fcr ein Ausdruck f\u00fcr Sterben!), und sie, die Landlady, ist nun in die Stadt gezogen in eine neue Umgebung, und es wird nicht nur die Freundschaft weiter gedeihen, sondern wir haben ein paar wunderbare Dinge aus dem Haus \u00fcbernehmen d\u00fcrfen, eben u.a. diesen tanzenden Shiva, &#8222;Natraj&#8220; genannt. In Indien wird diese Figur \u00fcbrigens gef\u00fcrchtet, weil die Welten beben bei seinem Tanzschritt, und ich habe die Figur noch in keinem Haus einfach so herumstehen sehen, in einem Shiva Tempel schon eher. Es kann ja auch sehr g\u00fcnstig sein, wenn man die kulturellen Bedeutungen und Deutungen nicht so gut kennt und sich in der Arglosigkeit bewundernder Sch\u00f6nheit bewegen kann. \u00dcberhaupt ist mir dieses Jahr immer wieder aufs Neue klar geworden, wie sehr die Weltwahrnehmung vom individuell schauenden Auge, und die Verantwortung des Blickes ganz und gar von der Zufuhr der Gehirnnahrung abh\u00e4ngt, mit der man den Geist in Bewegung h\u00e4lt. Und dass es dann \u00fcber diesen Weg ziemlich schnell zu den Quellfragen kommt (kommen kann), z.B. w e r schaut, wer projeziert, wer kommentiert auf der Basis welcher Information und welcher Anschauung des Weltgef\u00fcges.<br \/>\nAls Zur\u00fcckkehrende aus Indien bin ich gerade hochzufrieden. Die Sonne scheint, heute sollen es 21 Grad werden, daran kann ich mich \u00fcber die vielen Jahre dieser selben Reise hinweg nicht erinnern, eben dass es so strahlend ist am Himmel, und die guten Freundschaften innerhalb unseres Hauses sind ein wahrer Segen&#8230;ja! Was haben wir Sch\u00f6pferisches und Kunstvolles zusammen erarbeitet!, und geackert wie die Wilden an uns selbst mit unerm\u00fcdlicher Stetigkeit. Jetzt kommt es mir so vor, dass alles wesentlich leichtf\u00fc\u00dfiger ist. Wir sind in unseren eigenen, individuellen Welten mehr gefestigt, was das Gemeinsame in freiere Bahnen lenkt und: mal schauen, wie es ist&#8230;&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer sagt, dass es im Westen keine kosmischen T\u00e4nzer gibt? Shiva, der kosmische T\u00e4nzer im Bild, stammt aus dem 14. 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