{"id":22635,"date":"2025-12-15T08:56:53","date_gmt":"2025-12-15T08:56:53","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22635"},"modified":"2025-12-15T08:56:53","modified_gmt":"2025-12-15T08:56:53","slug":"22635","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22635","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1004\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/20251215_091835-1024x1004.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22634\" style=\"aspect-ratio:1.019912609155185;width:410px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/20251215_091835-1024x1004.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/20251215_091835-300x294.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/20251215_091835-768x753.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/20251215_091835-1536x1505.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/20251215_091835.jpg 1910w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:46px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Also wenn ich auf youtube unterwegs bin, ist meine Dosis von Versklavung noch \u00fcberschaubar (denke ich mir), denn immerhin kann ich dem Algorithmus noch eine Richtung geben (denke ich), obwohl er, also es, mir bei jeder Wahl weitere M\u00f6glichkeiten anbietet, mich zu erweitern. Und so kann man bei scheinbar freier Wahl im Darknet landen oder bei einem Shaolinm\u00f6nch, wobei auch das h\u00e4ufige Erscheinen des M\u00f6nches erm\u00fcdend sein kann. Ich habe festgestellt, dass ich (u.a.) Shorts mag, weil man nach kurzem und oft unterhaltsamem Einblick wieder weg kann, ohne \u00e4hnliche Einblicke zu aktivieren. Heute fr\u00fch habe ich so ein kurzes Ding ge\u00f6ffnet, weil da stand &#8218;Werde wie Jesus&#8216;, und da wollte ich doch mal, passend zur sich aufbauschenden Weihnachtszeit, sehen, was jemand darunter versteht, wie dieser wichtige Mensch der christlichen Welt war. Es sprach sehr sympatisch ein amerikanischer Priester, Father David, und erinnerte daran, wie wild und st\u00fcrmisch und w\u00fctend Jesus war, und sein Leben einsetzte f\u00fcr die Gerechtigkeit und gegen die narzisstische Gaukelei der menschlichen Natur, die ihm unertr\u00e4glich wurde. Ich denke, man kann nicht wirklich mutig sein, ohne sein Leben, also das eigene Leben, einzusetzen, und vermutlich verschwinden im Nichts der Geschichte sehr viele unerkannte Menschen, denen es gelungen war, ihre menschlichen Grenzen zu \u00fcberschreiten. Ist das ratsam? Es gibt gar keinen Rat, denn jede\/r muss f\u00fcr sich selbst entscheiden, welche der angebotenen Lebensgestaltungen einem stimmig vorkommt. Das Heilige, sofern vorhanden, str\u00f6mt ja diese Anziehung aus, weil es vorgibt, die menschlichen Begrenzungen, unter denen wir vor allem leiden, \u00fcberschreiten zu k\u00f6nnen. Die Vorbilder verschwinden, man trapst durch W\u00fcsten oder durch Eisgefilde oder aber tiefen Nebel ohne Stra\u00dfenschilder. Dann merkt man erstaunt, dass Wunder gar nicht so selten sind, ja, es wundert \u00fcberall. Heiter gibt sie sich zu erkennen, die frischgebackene Wirklichkeit.<\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Also wenn ich auf youtube unterwegs bin, ist meine Dosis von Versklavung noch \u00fcberschaubar (denke ich mir), denn immerhin kann ich dem Algorithmus noch eine Richtung geben (denke ich), obwohl er, also es, mir bei jeder Wahl weitere M\u00f6glichkeiten anbietet, mich zu erweitern. 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