{"id":22553,"date":"2025-12-02T09:04:08","date_gmt":"2025-12-02T09:04:08","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22553"},"modified":"2025-12-02T09:04:08","modified_gmt":"2025-12-02T09:04:08","slug":"durchqueren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22553","title":{"rendered":"durchqueren"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/20251202_092148-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22554\" style=\"width:413px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/20251202_092148-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/20251202_092148-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/20251202_092148-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/20251202_092148-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/20251202_092148-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/20251202_092148-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/20251202_092148-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/20251202_092148.jpg 1720w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Den Raum durchqueren<\/h6>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Es ist schon ein Paradox, wenn man sich immer mehr gen\u00f6tigt f\u00fchlt, im Angesicht der wirklichen bis scheinbaren Menschenweltedrohungen gute Entscheidungen zu f\u00e4llen. Und jeder, der damit einmal besch\u00e4ftigt war, kann best\u00e4tigen, wie schwer das ist. Zieht man sich ganz raus?, und gibt&#8217;s \u00fcberhaupt sowas wie ein Raus. Also nicht drin im Gew\u00fchle mitrangeln, sondern sich einen sch\u00f6nen antiken Steinsbrocken suchen und dort im Stillsitzen den anregenden, aber nicht mehr aufregenden Ablauf des ungeschriebenen Scriptes verfolgen, so, als w\u00e4re man von sich selbst angestellt als Palmbl\u00e4tterbetrachterin &#8211; und ja, ach so, d a sind wir gerade. Denn man hat sich ja in so einem Leben mit irrsinnig viel Zeug besch\u00e4ftigt, und manches ist zweifellos h\u00e4ngengeblieben. Vermutlich, weil es einen wie vertraut angemurmelt hat. Wie Sokrates, als er  gesagt hatte, was er sagen wollte, sich den Giftbecher hat reichen lassen, oder Diogenes, als er den wissensdurstigen Feldherrn bat, ihm nicht das Sonnenlicht zu verstellen. Und nat\u00fcrlich vieles mehr, was exzellente Entscheidungen in der Menschengeschichte betrifft, und man ist ja nicht von der M\u00f6glichkeit bester Entscheidungstreffer im eigenen Schicksal ausgeschlossen. Doch die medialen Zug\u00e4nge, unbegrenzt verf\u00fcgbar, erschweren die Lage. Soll man nochmal auf Gaza starren (ja!!!) oder auf Putins medikament\u00f6s aufgeblasenes Gesicht (nein), oder nochmal bei Dr.H\u00fcther reinschauen, weil er grad bei einem vorbeischwimmt, obwohl man doch eigentlich nachschauen wollte, ob bei der amerikanischen Bomberei des angeblich drogenschweren venezulanischen Bootes doch zwei \u00dcberlebende f\u00e4lschlich erschossen wurden. So, als g\u00e4be es im globalen Polit-Drama noch ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis von &#8218;f\u00e4lschlich&#8216;. Dabei ist alles nur lebendig und findet statt auf seine eigene, unerkl\u00e4rbare Weise. Denn es grassiert auf der Erde ja das gro\u00dfe Mutma\u00dfen gerade w e i l es nicht erkl\u00e4rt werden kann. Beim Mitspielen lernt man, wie es geht. Man lernt sich selbst kennen, vor allem durch klare Entscheidungen. Hier geht es nicht um Sinn, sondern um die Freude am Dabeisein, immerhin ein aufwendiges Abenteuer. Mit sich selbst dabei zu sein. <\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Raum durchqueren Es ist schon ein Paradox, wenn man sich immer mehr gen\u00f6tigt f\u00fchlt, im Angesicht der wirklichen bis scheinbaren Menschenweltedrohungen gute Entscheidungen zu f\u00e4llen. Und jeder, der damit einmal besch\u00e4ftigt war, kann best\u00e4tigen, wie schwer das ist. Zieht man sich ganz raus?, und gibt&#8217;s \u00fcberhaupt sowas wie ein Raus. 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