{"id":22534,"date":"2025-11-28T09:22:18","date_gmt":"2025-11-28T09:22:18","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22534"},"modified":"2025-11-28T09:23:00","modified_gmt":"2025-11-28T09:23:00","slug":"taube","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22534","title":{"rendered":"taub\/e"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251128_093925-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22533\" style=\"width:366px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251128_093925-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251128_093925-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251128_093925-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251128_093925-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251128_093925-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251128_093925-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251128_093925-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251128_093925.jpg 1940w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:0px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gestern habe ich (auf dem Computer) mal wieder Nachrichten mit Bildern geschaut. Als die neuen \u00dcberschwemmungen im Gazastreifen vor\u00fcberzogen, wie all diese Informationen vorberziehen, kurz vor dem Sport, und ach wie tragisch, kein Tor geschossen, da f\u00fchlte ich so etwas wie Besch\u00e4mung, denn ich mache auch beim wirkungslosen Zuglotzen mit und f\u00fchle ein Recht arauf zu wissen, was so l\u00e4uft in der Welt. Und da stehen diese Menschen, dieses Mal im Gazastreifen, tief im Matsch und haben absolut nichts mehr, die Zelte, die Betten und die Decken, alles unter Wasser &#8211; wer k\u00fcmmert sich? Ich wei\u00df es nicht. Mutlos nagt die Friedenstaube an ihren eigenen Gebeinen, und wir alle sind so besch\u00e4ftigt, und Weihnachten und Neujahr m\u00fcssen auch noch durchkreuzt werden. Wann erreicht etwas, was Menschen von Menschen angetan wird, sein unertr\u00e4gliches Ma\u00df. So unertr\u00e4glich, dass der Umgang mit dem Geist, der einem zur Verf\u00fcgung steht, neu bedacht werden muss. Aber vermutlich wird auch hier das Denken nicht viel helfen, so unentbehrlich es an anderer Stelle erscheinen mag oder ist. So angreifbar, wir Menschen, dem d\u00e4monischen Tun doch sehr ausgeliefert, dem Gef\u00fchllosen, dem zutiefst Erschreckenden. Und vielleicht genau da, im Schrecken selbst, liegt des Geistes Zugriff auf unsere Quelle. Dort, wo das Unannehmbare noch eine Umarmung findet. Und vielleicht ist es das, was uns unter Menschen im Griff des Schlaraffenlandes noch bleibt und das ich jetzt mal das Siddharta-Syndrom nenne, also der alleshabende Prinz, der zuf\u00e4llig im Drau\u00dfen landet und sieht, wie gro\u00df da das Leiden ist. Leider ist eine Religion draus geworden, es reicht ja, wenn ab und zu mal eine\/r zutiefst ersch\u00fcttert ist, so tief, dass es reicht zur ganz pers\u00f6nlichen Systemsprengung. <\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern habe ich (auf dem Computer) mal wieder Nachrichten mit Bildern geschaut. 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