{"id":22517,"date":"2025-11-25T09:19:31","date_gmt":"2025-11-25T09:19:31","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22517"},"modified":"2025-11-25T09:23:53","modified_gmt":"2025-11-25T09:23:53","slug":"grenzwertig-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22517","title":{"rendered":"grenzwertig"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"976\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251124_103629-1024x976.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22516\" style=\"width:447px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251124_103629-1024x976.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251124_103629-300x286.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251124_103629-768x732.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251124_103629-1536x1465.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251124_103629.jpg 1850w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:46px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die geistige M\u00f6glichkeit, sich an dem Verlauf der menschlichen Geschichte erfreuen zu k\u00f6nnen, wird stark getr\u00fcbt, wenn wir akzeptieren m\u00fcssen, dass wir durch eine Phase dieses Verlaufes wandern, in dem eine beunruhigende Schamlosigkeit sich breitmacht. So, wie an einer mausgrauen Wand alles Zauberhafte abgleitet, als h\u00e4tte es keinerlei Bedeutung und w\u00fcrde gerne auch bewusst \u00fcbertrampelt werden, weil noch tolleres Zeug gekommen ist, das noch mehr verspricht von dem, was niemals war und auch niemals sein wird. Vielleicht ist der Mensch tats\u00e4chlich an eine Grenze gesto\u00dfen, an dem jeder f\u00fcr sich selbst entscheiden muss, wohin die Reise geht, aber ist das nicht schon immer so, sagt dann irgendwer. Gut, dann wei\u00df ich jetzt, dass heute in vielen St\u00e4dten wirkungsm\u00e4chtige H\u00e4user in orangener Farbe angestrahlt werden, um daran zu erinnern, dass letztes Jahr 50.000 Frauen weltweit durch die Gewalt ihrer Partner ihr Leben verloren haben, in Deutschland, so h\u00f6re ich, waren es immerhin 300. Schamlos sitzen die T\u00e4ter auf ihren wackligen Thronen, und das hat nichts vom Schauspiel, das man besuchen und dann beklatschen m\u00f6chte. Wenn M\u00e4nner das auf sich nehmen k\u00f6nnen, dass nur wegen ihres erb\u00e4rmlichen Egos t\u00e4glich Frauen und Kinder ihr Leben verlieren, dann, ja, was dann. Wenn das schwarze Phantom \u00fcber den K\u00f6pfen der Menschheit kreist und seine Mitspieler:innen sammelt, dann kann einem zum Beispiel das Bild einer Schildkr\u00f6te vor Augen kommen, oder man ruht das Gehirn aus in einer W\u00fcste, oder man holt Holz und z\u00fcndet ein Feuer an, oder man sitzt da mit sich selbst und merkt, dass man das m\u00fchelos kann. Und ja!, ihr Helden und Heldinnen des vierten Kriegsjahres in der Ukraine, may there be peace!<\/h4>\n\n\n\n<p> <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die geistige M\u00f6glichkeit, sich an dem Verlauf der menschlichen Geschichte erfreuen zu k\u00f6nnen, wird stark getr\u00fcbt, wenn wir akzeptieren m\u00fcssen, dass wir durch eine Phase dieses Verlaufes wandern, in dem eine beunruhigende Schamlosigkeit sich breitmacht. 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