{"id":22425,"date":"2025-11-05T09:18:13","date_gmt":"2025-11-05T09:18:13","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22425"},"modified":"2025-11-05T09:18:13","modified_gmt":"2025-11-05T09:18:13","slug":"arbeiten-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22425","title":{"rendered":"arbeiten"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"810\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251105_092556-1024x810.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22426\" style=\"width:423px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251105_092556-1024x810.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251105_092556-300x237.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251105_092556-768x608.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/20251105_092556.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">So f\u00fcgt sich eins zum anderen, Nu f\u00fcr Nu, und nie wei\u00df man, ob&#8217;s eine Perlenkette wird oder ein pl\u00f6tzlicher Riss im Netzwerk, wo irgendwas in einem aus irgendwelchem Grund zu straucheln anf\u00e4ngt und man nachts im Viertelschlaf d\u00fcster vor sich hingr\u00fcbelt. Anlass gibt es genug, im pers\u00f6nlichen Bereich gen\u00fcgt es, wenn die Bullen einem 35 Euro abkn\u00f6pfen f\u00fcr falsches Parken. Ach h\u00e4tt&#8217;ich nur, ach h\u00e4tt&#8216; ich nur. Diese Schnittschnellen des Daseins sind allerdings zu bew\u00e4ltigen, selbst wenn ein unerwarteter Tod seinen Auftritt hat. Man ist dabei, man kann handeln, man kann angemessen trauern, shit happens, man kann nicht erwarten, dass alle Tage festlich dahingleiten, wer will das schon. Die pers\u00f6nlichen Katatstrophen erm\u00f6glichen Wachstum und Reifung, ohne Dunkel kein Hell. In einem sebst lebt ja auch dieser Widerspruch, und f\u00fcr den n\u00e4chsten Baustein braucht man frische Kr\u00e4fte. Aber ich bin gleichzeitig im Drau\u00dfen drin, und je besser ich mein inneres Toben bew\u00e4ltigen kann, desto klarer kann ich bezeugen, was im anderen Teil des Weltgeschehens los ist. Denn egal, wo jemand als wer auch immer steht, so sehen wir alle das &#8218;Es&#8216; aus eigenem Blickwinkel, das soll ja auch zum Ich werden, sodass es sich entlang dem Wahrgenommenen entwickeln kann. Und da versteht man doch dann, dass angesichts des unermesslichen Leidens in der Welt das Mitgef\u00fchl so grenzenlos werden muss, dass es die finsteren Schatten \u00fcber dem Menschsein zumindest fl\u00fcchtig vertreiben kann, wenn auch nicht wirklich. Oder doch? Man darf das nicht nur glauben, und wir sehen ja, dass auch das Wissen scheitert. Und da webt er so vor sich hin, der todlose Teppich der subatomaren Ebene, auf der d a s, was wir sind, sich manifestiert. Immerhin kann man da arbeiten.<\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So f\u00fcgt sich eins zum anderen, Nu f\u00fcr Nu, und nie wei\u00df man, ob&#8217;s eine Perlenkette wird oder ein pl\u00f6tzlicher Riss im Netzwerk, wo irgendwas in einem aus irgendwelchem Grund zu straucheln anf\u00e4ngt und man nachts im Viertelschlaf d\u00fcster vor sich hingr\u00fcbelt. 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