{"id":22411,"date":"2025-10-31T08:47:55","date_gmt":"2025-10-31T08:47:55","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22411"},"modified":"2025-10-31T08:49:56","modified_gmt":"2025-10-31T08:49:56","slug":"fatigued","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22411","title":{"rendered":"fatigued"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251027_155620-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22410\" style=\"width:374px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251027_155620-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251027_155620-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251027_155620-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251027_155620-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251027_155620-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251027_155620-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251027_155620-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251027_155620.jpg 1903w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Irgendwann kommt dann wie gerufen eine Art M\u00fcdigkeit \u00fcber einen. Zum Beispiel dem komplizierten Spiel gegen\u00fcber, dem eigenen und dem der anderen. Man k\u00f6nnte es auch eine Gleich-G\u00fcltigkeit nennen, also dem Wunsch gegen\u00fcber, ob man verstanden oder geh\u00f6rt oder gesehen wird. Denn ich ganz pers\u00f6nlich habe noch nie jemanden getroffen, der sich geh\u00f6rt, verstanden und gesehen f\u00fchlte, die Therapeut:innen kommen kaum hinterher. Auch romantische Liebe kann das nur einen sehr illusion\u00e4ren Moment leisten, dass man das glauben m\u00f6chte, was schon deshalb unm\u00f6glich ist, weil man in letzter Konsequenz nur sich selbst verstehen kann, soweit das m\u00f6glich ist. Wie weit ist es denn m\u00f6glich. Hier sollten wir (sp\u00e4testens) auch die als heilig geltenden Alleswisser hinter uns lassen, denn auf jedem Altar wird anders ger\u00e4uchert, und auch wenn man bleibt bis zur angeblich letzten Erkenntnis, muss man auch die noch zur\u00fccklassen. Und hat denn zuf\u00e4llig jemand die letzte Erkenntnis? Oder ist es doch nur immer die vorletzte?  Und wer sagt einem, wann Schluss ist mit der Hoch-und der Tiefgr\u00fcbelei. Wenn die Leere beginnt zu locken mit ihrem abgr\u00fcndigen Angebot. Oder wenn diese Leere einen anblickt als Auge, das Eine betrachtend, das alles bewirkt. Kann man&#8217;s wissen, oder nur erfahren? Dem Wissen also den Schutzmantel rauben und sich dem radikalen Sein \u00fcberlassen? Dann diese Z\u00e4rtlichkeit, dieser Goldstrom, dieses kosmische Auffangger\u00e4t gleich einer H\u00e4ngematte, aufgehoben in namenlosem Zuhause, frei von dem, was man dachte, weil man dachte, man w\u00fcsste das alles im Voraus. Aber Hinterherhinken ist auch nicht gefragt, man entscheidet ja selbst, wo man sich k\u00f6rperlich und geistig aufhalten m\u00f6chte und kann. Oder nicht?<\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Irgendwann kommt dann wie gerufen eine Art M\u00fcdigkeit \u00fcber einen. 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