{"id":22390,"date":"2025-10-28T08:26:41","date_gmt":"2025-10-28T08:26:41","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22390"},"modified":"2025-10-28T09:02:57","modified_gmt":"2025-10-28T09:02:57","slug":"wach-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22390","title":{"rendered":"wach"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251027_143555-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22389\" style=\"width:435px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251027_143555-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251027_143555-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251027_143555-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251027_143555-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251027_143555-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251027_143555-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251027_143555-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251027_143555.jpg 1788w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:47px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">W\u00e4re meine Lebenswahrnehmung anders, wenn ich ganz sicher w\u00fcsste, dass es ein Traum ist? Aber es wird nur vermutet, und tats\u00e4chlich kann einem zuweilen das Ganze vorkommen wie ein guter oder ein schlechter Traum. Manche Menschen waren schon so nahe am verlassen dieser Realit\u00e4t und waren dann entt\u00e4uscht, in den sorgenbelasteten Nebel der Welt zur\u00fcckzukehren. Was auch immer dieses Dort war, dort soll es geleuchtet haben, und man selbst auch, sozusagen befreit, vielleicht gar von sich selbst. Man hei\u00dft nicht mehr irgendwie und hat keinen Zeitplan, dort. Wenn man an Glauben nicht interessiert ist, muss man zugeben, dass man vieles nicht wei\u00df, zumindest nicht aus eigener Erfahrung. Geheimnisvolle Prozesse wirken st\u00e4ndig durch unsere Energie, die wir der Welterfahrung zur Verf\u00fcgung stellen. Nun ist allerdings alles, was wir die &#8218;Realit\u00e4t&#8216; nennen, immer nur das Resutat menschlicher Entscheidungen, eingebettet in das ewig Unerkl\u00e4rbare. Das sich st\u00e4ndig Neuerfindene, das zu keinerlei stabiler Realit\u00e4tsauffassung taugende, das Impermanente, sich glaubw\u00fcrdig darstellend als das Ewige, das ewige Trugbild, Wirklichkeit genannt. Wenn man es zulassen kann, ist es befreiend. Was also ist es, das Wachwerden, an dem man angeblich auch scheitern kann. Und genau hier tauchen sie auf, die uralten Fragen, und da setzt (endlich?) ein Lauschen ein. Aha, also doch noch ein Wachruf, was k\u00f6nnte das sein. Hier wird das Gemeinsame einen Nu unterbrochen. Dann wei\u00df man, ob man \u00fcberlebt hat oder nicht.<\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4re meine Lebenswahrnehmung anders, wenn ich ganz sicher w\u00fcsste, dass es ein Traum ist? Aber es wird nur vermutet, und tats\u00e4chlich kann einem zuweilen das Ganze vorkommen wie ein guter oder ein schlechter Traum. 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