{"id":22371,"date":"2025-10-25T07:46:15","date_gmt":"2025-10-25T07:46:15","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22371"},"modified":"2025-10-25T07:46:15","modified_gmt":"2025-10-25T07:46:15","slug":"ja-oder-nein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22371","title":{"rendered":"ja oder nein"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"599\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251024_090516-1024x599.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22370\" style=\"width:477px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251024_090516-1024x599.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251024_090516-300x175.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251024_090516-768x449.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251024_090516-1536x898.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251024_090516-2048x1198.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ich musste, wie sagt man doch, &#8218;herzhaft&#8216; lachen, als ich dieses Titelbild der neuen Donnerstagsausgabe der &#8218;Zeit&#8216; gesehen habe. Und diese Frage dazu, die man sich ja auch ab und zu mal stellt, also ist das nicht alles doch eher ein Irrenhaus, in dem alle mehr oder weniger suchtgetrieben auf der Suche nach etwas zu sein scheinen, das es nie gab. Aber jede\/r denkt es auf seine oder ihre Weise. In langen Telefongespr\u00e4chen habe ich mit Anil, einem guten Freund, der mit seiner Familie von Delhi nch Dubai gezogen ist und dort als Programmierer arbeitet, \u00fcber seine \u00dcberzeugung diskutiert, dass er denkt, wenn alle Hindus die Grundbed\u00fcrfnisse zur Verf\u00fcgung h\u00e4tten und dadurch mehr Zeit f\u00fcr die wesentlichen Dinge des Daseins, w\u00e4ren die schlimmsten Probleme gel\u00f6st, und auch hier ist nat\u00fcrlich ein Tr\u00f6pfchen Wahrheit in der Tinte zu finden. Ich erz\u00e4hle ihm dann zum Beispiel, dass ich so um mich schaue, und sehe, dass die meisten Menschen, auch aus dem engeren Freundeskreis, entweder in Therapie sind oder eben waren, wenn der ber\u00fchmte Traumaknoten tats\u00e4chlich zum Platzen kam. Fakt ist und bleibt, dass man da drau\u00dfen, wenn man mal genauer hinschaut, eher sehr viel Tr\u00fcbsal wahrnimmt, die als Normalit\u00e4t gehandhabt wird. Und ja, es gibt sie nicht, die Wunderdroge, die einem die Begeisterung f\u00fcr diesen abenteuerlichen Durchgang genannt Leben durch die Venen flie\u00dfen lassen kann, aber immerhin kann man&#8217;s versuchen, das &#8218;Ganze&#8216;, immer ein zu gro\u00dfes Wort, auch mal anders anzuschauen. Vielleicht bringt die Wohnerei im Schlaraffenland ganz \u00e4hnliche Aspekte hervor wie der Schrecken der Armut, denn wenn es irgendwann einmal nichts mehr zu haben gibt, was man nicht schon hat, dann schleicht sich vielleicht die Armut in die Synapsen und man beginnt zu glauben, das w\u00e4re so f\u00fcr alle. Sodass ein Trauma wie gerufen kommt, um wenigstens etwas Bedeutung zu erlangen, vor sich selbst, wohlgemerkt.    <br><\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich musste, wie sagt man doch, &#8218;herzhaft&#8216; lachen, als ich dieses Titelbild der neuen Donnerstagsausgabe der &#8218;Zeit&#8216; gesehen habe. 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