{"id":22366,"date":"2025-10-24T08:50:20","date_gmt":"2025-10-24T08:50:20","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22366"},"modified":"2025-10-25T07:48:06","modified_gmt":"2025-10-25T07:48:06","slug":"22366","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22366","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251024_091210-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22365\" style=\"width:341px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251024_091210-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251024_091210-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251024_091210-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251024_091210-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251024_091210-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251024_091210-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251024_091210-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251024_091210.jpg 1640w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">In den neun Jahren, die ich in Nepal gelebt habe, wo der Buddhismus ziemlich nat\u00fcrlich neben dem Hinduismus dahinlebt und webt, da waren die Anekdoten vom Buddha weit verbreitet. Was ich pers\u00f6nlich immer anregend fand war die Story, dass er als Prinz aus Versehen mal auf die Stra\u00dfe kam und ersch\u00fcttert war vom Leiden, das er s o nicht kannte. Die Frage, ob und wodurch dieses Leiden zu heilen oder zu mildern war, besch\u00e4ftigte ihn von da an unentwegt. Und wie das halt so l\u00e4uft, wurde eine Lehre daraus, vielleicht, damit Menschen in Kontakt mit diesen Gedanken kommen. Die k\u00f6nnen immerhin hilfreicher sein als das, was die Buddhisten gerne &#8218;crazy monkeybrain&#8216; nennen, eben das ziemlich irre Gequatsche, das sich aus irgendwelchen Vergangenheiten speist und dem man keine Bedeutung zumessen kann, au\u00dfer, man will es studieren. Also furchtlos n\u00e4herkommen und schauen, was es wohl ist. Bin ich das, oder bin ich das nicht. Wenn nicht ich, wer dann. Oder bin gar nichts Festzumachendes, sondern eine Energie im Strom des Geschehens. Und wenn man an der Manifestation des scheinbar Wirklichen beteiligt sein will, ist es gut, die Bedingungen zu verstehen, unter denen das Spiel l\u00e4uft. Kann ich entscheiden, ob ich dem auf mich Zukommenden begegnen oder ihm ausweichen m\u00f6chte? Oder die uralte Frage taucht bei mir auf, ob und wie ich aus dem Spinnennetz herauskomme, wenn ich erkenne, dass es auf einer bestimmten Ebene gar keine Spinne gibt. Oder es gibt sie au\u00dfer der nat\u00fcrlichen Spinne in der Form von Donald Trump, der in seinem Netz die Beute f\u00e4ngt, die er braucht f\u00fcr sein Spiel. Die Matrix hat viel zu bieten, vor allem die T\u00e4uschungsman\u00f6ver. Doch wenn es diese Kom\u00f6dien und diese Trag\u00f6dien nicht g\u00e4be, was w\u00fcrde uns anfeuern zu eigenem Spiel, und dann noch zur Freude daran.<\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den neun Jahren, die ich in Nepal gelebt habe, wo der Buddhismus ziemlich nat\u00fcrlich neben dem Hinduismus dahinlebt und webt, da waren die Anekdoten vom Buddha weit verbreitet. 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