{"id":22336,"date":"2025-10-18T08:44:09","date_gmt":"2025-10-18T08:44:09","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22336"},"modified":"2025-10-18T10:39:09","modified_gmt":"2025-10-18T10:39:09","slug":"ordnen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22336","title":{"rendered":"ordnen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1017\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251018_095619-1024x1017.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22335\" style=\"width:400px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251018_095619-1024x1017.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251018_095619-300x298.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251018_095619-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251018_095619-768x762.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251018_095619-1536x1525.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251018_095619.jpg 1924w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Von indischen Samstagen bin ich \u00fcber viele Jahre hinweg gewohnt, etwas Beunruhigendes in der Luft zu sp\u00fcren, beziehungsweise dr\u00fcckte es sich samstags vielleicht eher aus. Nicht nur flackerten im Saturn (Shani)-Tempel die unruhigen Lichter, und blutrote Hibiskusbl\u00fcten lagerten im \u00fcberflie\u00dfenden \u00d6l, sondern es wurde angenommen, dass samstags in den H\u00e4usern gestritten wird, immerhin konnte man es auf die Karte des rastlosen Gottes schieben. Den gibt es hier nicht, aber es gibt nach gesch\u00e4ftigen Tagen nicht nur den Ansturm auf die Versorgungsl\u00e4den, sondern die Vorfreude auf den noch etwas entfernten Sonntag, an dem endlich, irgendwie auch auf Gottes Kappe hin, Ruh&#8216; ist da drau\u00dfen, um nicht zu sagen: totenstill ist es oft, und aufgestaute Ersch\u00f6pfung ruft nach L\u00f6sungen, die es selten gibt auf dieser Ebene der praktischen Wahrnehmung. Zur\u00fcck zum heutigen Samstag, an dem in den St\u00e4dten Amerikas die gr\u00f6\u00dften Anti-Trump Demonstrationen stattfinden sollen. Trump, der einem v\u00f6llig anderen, perfiden Plan huldigt, will nun mit aller verf\u00fcgbaren Gewalt beweisen, dass diese Demos ein Aufstand sind. Lustige Sachen lassen sich die Aufr\u00fcttler einfallen zum Beispiel in Chicago, wo Menschen sich in aufgeblasene Tierkost\u00fcme stecken und tanzen und singen, damit die Videos danach die Friedfertigkeit beweisen k\u00f6nnen, wenn weitere Richter mitspielen, solange sie noch k\u00f6nnen. Ob uns das alles etwas angeht, n\u00e4mlich wie das ausgeht, das m\u00fcssen wir selbst entscheiden. Ich pers\u00f6nlich bin jetzt nicht be\u00e4ngstigt von einer Entwicklung, die mir an den Hals gehen k\u00f6nnte, auch wenn sie es letztendlich tun w\u00fcrde. Aber es liegt mir schon etwas an der Bezeugung der Ereignisse dieser Zeit, solange ich durchwandere und staune, was einem so alles geboten wird vom Menschentun her. Wie weit man die Gesetze von Chaos und Ordnung begreifen kann etwa, bevor man sich wieder verabschieden muss, komme was wolle. Komme was wolle also, zumindest funktionieren die selbst gew\u00e4hlten Informationskan\u00e4le noch, und alles Weitere bleibt zum Gl\u00fcck dem eigenen System \u00fcberlassen. No kings, no tyrants, no misuse, no war. Too late?  <\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von indischen Samstagen bin ich \u00fcber viele Jahre hinweg gewohnt, etwas Beunruhigendes in der Luft zu sp\u00fcren, beziehungsweise dr\u00fcckte es sich samstags vielleicht eher aus. 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