{"id":22321,"date":"2025-10-14T07:37:43","date_gmt":"2025-10-14T07:37:43","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22321"},"modified":"2025-10-14T07:37:43","modified_gmt":"2025-10-14T07:37:43","slug":"22321","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22321","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251014_090336-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22320\" style=\"width:432px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251014_090336-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251014_090336-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251014_090336-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251014_090336-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251014_090336-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251014_090336-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251014_090336-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251014_090336.jpg 1821w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Begriff &#8218;Engel&#8216; ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr, dass man an die reale Existenz von etwas Nennbarem nicht glauben muss, um es dennoch sch\u00f6n zu finden. Oder etwas daran ber\u00fchrt einen, gibt einem vielleicht die Ahnung von einem m\u00f6glichen Dasein, das einem aus der scheinbar unerschwinglichen Ferne zuwinkt. Als g\u00e4be es ein Schwingungsfeld, auf dem Befl\u00fcgeltsein erm\u00f6glicht und unterst\u00fctzt wird, und auch da gibt es noch Dunkel und Hell. Wenn der Muezzin, so sagt man, seinen Gesang beginnt, hat er die L\u00fccke geschlossen, beziehungsweise hat er den pr\u00e4zisen Moment des radikalen Einsatzes der D\u00e4mmerung zum Anlass seines ersten Tones genommen. Es ist die Zeit, in der man die verborgene Sch\u00f6pfung aus der Nacht emporsteigen sieht, und dann gegen Abend sich wieder zur\u00fcckziehen. Und obwohl sich manche Vorg\u00e4nge t\u00e4glich zu wiederholen scheinen, so ist doch jeder vorbeihuschende Nu unwiderruflich verschwunden. Und nat\u00fcrlich sind neue da, nie diesselben, und es passiert das Lebendige weder in der Zukunft noch in der Vergangenheit. Es passiert nur da, wo ich mich im Schwingungsfeld plaziere und dem auf mich Zustr\u00f6menden aktiv begegne, ausger\u00fcstet mit dem, was ich gerade bin. Und sicherlich gibt es auch einen Sog hin zu den dunklen Schwingen, doch man muss nicht Luzifer werden, um dem Gott zu widersprechen. Am besten, man bringt ein eigenes Script mit, damit einem die ganz pers\u00f6nliche Leitlinie nicht entgleitet.<\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Begriff &#8218;Engel&#8216; ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr, dass man an die reale Existenz von etwas Nennbarem nicht glauben muss, um es dennoch sch\u00f6n zu finden. Oder etwas daran ber\u00fchrt einen, gibt einem vielleicht die Ahnung von einem m\u00f6glichen Dasein, das einem aus der scheinbar unerschwinglichen Ferne zuwinkt. 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