{"id":22292,"date":"2025-10-08T07:39:59","date_gmt":"2025-10-08T07:39:59","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22292"},"modified":"2025-10-08T07:39:59","modified_gmt":"2025-10-08T07:39:59","slug":"menschsein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22292","title":{"rendered":"Menschsein"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1015\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251007_103419-1024x1015.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22291\" style=\"width:413px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251007_103419-1024x1015.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251007_103419-300x297.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251007_103419-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251007_103419-768x761.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251007_103419-1536x1522.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251007_103419.jpg 1756w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:45px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Es ist sicherlich angebracht, dass einem zuweilen die eigenen Meinungen oder Betrachtungen oder Beurteilungen freiwillig im Hals stecken bleiben. Was soll man auch sagen (zum Beispiel) \u00fcber die raubtiererischen Ausw\u00fcchse der Hamas-Mitglieder an jenem Tag einer weiteren lichtlosen Finsternis. Aber dann dieser Vernichtungswahn von der anderen Seite, das macht dann zusammen eine H\u00f6lle, deren Feuer alles verbrennt, was man sich unter &#8218;menschlich&#8216; vorstellen wollte. Und dann geh\u00f6rt man, ich meine ich, noch zu einem Volk, das sich diese Art der H\u00f6lle niemals mehr vorstellen konnte. Wir selbst sind ja noch Kinder und Enkelinnen der Mitspieler:innen, und nun sieht man das Ganze noch einmal, und ja, man macht sich Gedanken. Kann es sein, dass Menschen als M\u00f6rder und Vergewaltiger auf die Welt kommen, oder macht jede\/r aus dem Paket einfach das, was ihm oder ihr m\u00f6glich war. Und so gibt es diese Menschen, die Sokrates den Giftbecher reichen, weil er ihnen \u00fcberlegen ist in einer Weise, die sie dem\u00fctigt. Oder die, die kichern, wenn ein Blut\u00fcberstr\u00f6mter an ihnen vorbeigetrieben wird. Oder die, deren Blut keine andere Botschaft dem Weiblichen gegen\u00fcber kennt als die Dominanz dar\u00fcber, was nur die T\u00e4ter selbst auf &#8222;die niederste Stufe der  Mystik&#8216; katapultiert, wie es der Dichter al-Halladsch nannte, als sie ihn wegen seiner Ansichten (am 26. M\u00e4rz 922) halbtot schlugen und ihn auf einem Kreuz zur Schau stellten. Man kann auch nicht sagen: so sind die Menschen, denn sie sind ja gar nicht so, nicht nur. Nicht alle. Und manchmal f\u00fcrchtet man, dass es sehr viele sind. Durch die jeweiligen Neigungen, die wir kultivieren, treffen wir Entscheidungen, die Folgen und Wirkung haben. Und einerseits kann einen das blanke Entsetzen ergreifen, und andrerseits kann man sich selbst um das Menschsein bem\u00fchen, das einem so vorschwebt. Denn, was ist das genau, und wie geht das: das Menschlichsein. <\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist sicherlich angebracht, dass einem zuweilen die eigenen Meinungen oder Betrachtungen oder Beurteilungen freiwillig im Hals stecken bleiben. Was soll man auch sagen (zum Beispiel) \u00fcber die raubtiererischen Ausw\u00fcchse der Hamas-Mitglieder an jenem Tag einer weiteren lichtlosen Finsternis. 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