{"id":22243,"date":"2025-09-29T08:07:14","date_gmt":"2025-09-29T08:07:14","guid":{"rendered":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22243"},"modified":"2025-09-29T08:07:14","modified_gmt":"2025-09-29T08:07:14","slug":"angesprochen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=22243","title":{"rendered":"angesprochen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250927_172415-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22242\" style=\"width:395px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250927_172415-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250927_172415-300x300.jpg 300w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250927_172415-150x150.jpg 150w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250927_172415-768x768.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250927_172415-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250927_172415-365x365.jpg 365w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250927_172415-500x500.jpg 500w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250927_172415.jpg 1802w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:48px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Da hat mich also neulich dieser Satz (Nicht jede\/r ist daf\u00fcr geeignet, aus der Gesellschaft zu verschwinden) angesprochen, doch warum und wie? Die Gesellschaft zu verlassen kann ja nicht bedeuten, dass man eine T\u00fcr gefunden hat, die man dann hinter sich zumacht, wenn einem die Beschaffenheit des Systems nicht behagt. Was man kann, ist, sich die Struktur der Gesellschaft genauer anzusehen und ihre Spielweisen zu ergr\u00fcnden. Und wenn man Gl\u00fcck hat, kann man innerhalb des Systems einen Ort finden oder erschaffen, der einem einigerma\u00dfen entspricht. Doch schon daf\u00fcr muss man den Schalter &#8218;Erkenne dich selbst&#8216; eingestellt haben, da man durch diese Praxis u.a. g\u00fcnstigere Entscheidungen zu treffen vermag. Und da man, solange man hier herumwandert, dem Dualit\u00e4tsprinzip nicht entgehen kann, kann ein Verlassen der Gesellschaft vor allem geistig in Bewegung kommen. Das kann fr\u00fch beginnen, wenn man sich wohlig fremd f\u00fchlt, erstaunt betrachtet, was so alles vor sich geht auf diesem Planeten. Und ja, selbst sieht, dass es ein Drama ist, ein Kollektiv-Konstrukt, Gesellschaft genannt. Die politischen Systeme werden gew\u00e4hlt, auch wenn sie nachtr\u00e4glich entt\u00e4uschen. Manches war immer so, alles ist jeden Nu neu. So hat die Beobachtung des Spielplans etwas mit der Idee zu tun, nicht jedes Spiel mitmachen zu m\u00fcssen oder zu k\u00f6nnen, sondern eigene Orte zu erschaffen, an denen das f\u00fcr einen selbst Vorstellbare manifestiert werden kann, ohne dass man im Prozess gest\u00f6rt wird. Wenn Frieden durch Massenproteste erzwungen werden will und muss, ist es in der Gesellschaft schon zu sp\u00e4t f\u00fcr die Frage, ob ich denn selbst schon friedlich bin. Wie entsteht Frieden? Deswegen kann man insofern die Gesellschaft verlassen, wenn man sich seines urspr\u00fcnglichen Wesens bewusst wird, weil ich dann, wenn ich durchwandere, die Inszenierung des Weltgeschehens auf diesen vielen Ebenen bestaunen kann und sch\u00e4tzen, f\u00fcr was es ist, und andrerseits die eigene Kraft nicht untersch\u00e4tze, die es mir erm\u00f6glicht, Zeugin des Spieles zu sein und zu bleiben. <\/h4>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da hat mich also neulich dieser Satz (Nicht jede\/r ist daf\u00fcr geeignet, aus der Gesellschaft zu verschwinden) angesprochen, doch warum und wie? Die Gesellschaft zu verlassen kann ja nicht bedeuten, dass man eine T\u00fcr gefunden hat, die man dann hinter sich zumacht, wenn einem die Beschaffenheit des Systems nicht behagt. 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